: Katja Butt, Sternheim, 2004, 21 x 30 cm, Fotoar-beit, (c) VG Bild-Kunst, Bonn

Lüdenscheid. (PSL) Die in der Städtischen Galerie Lüdenscheid präsentierte Ausstellung „Expanding Photography“ des Westdeutschen Künstlerbundes e.V. setzt sich mit der Verwendung von Fotografie als Ausgangspunkt künstlerischen Schaffens auseinander.

Am Sonntag, 11. Juni, um 15 Uhr lädt die Städtische Galerie zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung ein. Ein Schwerpunkt des Rundgangs mit Carolin Krüger-Bahr werden die Arbeiten von Katja Butt sein. Die Kosten betragen 3 Euro pro Person.

Werden wir getäuscht?

Seit ihrer Erfindung sorgt die Fotografie für Aufsehen und Diskussionen. Nach jahrelangen Versuchen hatte Louis J.M. Daguerre im Jahre 1839 entdeckt, dass schon durch kurze Belichtung einer Jodsilberplatte ein zunächst unsichtbares Bild entsteht, das sich durch Bedampfung mit Quecksilber fixieren lässt. Seitdem schreitet die Entwicklung immer weiter fort. Aber es bleibt stets die Frage: Was zeigt uns das Foto, sehen wir ein genaues Abbild der Wirklichkeit oder werden wir doch ‚getäuscht’?

Architektonische Details

Obwohl die nachträgliche Bearbeitung der Fotografien am Computer scheinbar grenzenlose Möglichkeiten der Manipulation eröffnet, steht bei vielen Fotografen die analoge Abbildung oft noch im Vordergrund bzw. als Ausgangspunkt ihrer Arbeiten. So auch bei Katja Butt. Die Künstlerin fotografiert auf ihren Streifzügen durch städtische Räume architektonische Details, isoliert diese anschließend am Computer und setzt sie zu fantasievollen Architekturentwürfen neu zusammen.

Der Katalog zur Ausstellung wurde vom Type Directors Club (TDC) of New York mit dem Award for Typographic Excellence für seine typografische Gestaltung ausgezeichnet.

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