Andreas Regeling (hier selbst in Aktion) leitet das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Lennetal. Foto: Bernhard Schlütter

Werdohl/Lennetal. Auftritte von Sinfonieorchestern sind in Zeiten knapper kommunaler Kassen in unserer Region selten geworden. Umso dankbarer darf man sein, wenn solche Veranstaltungen heimische Kräfte bestreiten und anbieten können. Ein derartiges Ensemble nur mit musikalischen „Eigengewächsen“ ist das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Lennetal.

Die jungen Musikerinnen und Musiker um ihren Chefdirigenten Andreas Regeling  laden  für Sonntag, den 3. Juli um 17 Uhr zu einem sommerlichen Sinfoniekonzert in den Festsaal Riesei Werdohl ein. Auf dem Programm steht, wie bei allen Konzerten des Orchesters, eine bunte Mischung aus sinfonischer Musik und Klängen aus Film und Musical. Den klassischen Teil dominieren zwei der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte: Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak.

Das Orchester wird  den ersten und vierten  Satz aus Beethovens vielleicht bekanntester fünfter Sinfonie, der sogenannten „Schicksals“- Sinfonie, interpretieren und damit beweisen, dass Jugendliche sich auch heute noch an klassischer Musik begeistern und zugleich musikalisch höchst komplexe Werke darstellen können.

Die Musik des phantasievollen Tschechen Antonin Dvorak kommt stets volkstümlich daher. Nicht ohne Grund gehören die „Slawischen Tänze“ zu seinen beliebtesten Werken. Das Orchester stellt den rhythmisch prägnanten ersten und den klangseligeren vierten Tanz vor.

Musikalische Reise in die Zeit von Schmalzlocke und Petticoat

Das Musical „Grease“ setzt dem Zeitalter des Rock´n Roll ein musikalisches Denkmal und feierte in der Verfilmung mit John Travolta große Erfolge. Das Jugendsinfonieorchester spielt Ausschnitte mit den größten Hits und reist musikalisch zurück in die Zeit von Schmalzlocke, Petticoat, Musikern wie Bill Haley und Elvis Presley sowie Schauspieleridol James Dean.

Eine ganz andere historische  Epoche ist in dem Film „Der mit dem Wolf tanzt“ auf Zelluloid gebannt – erzählt wird die Geschichte  des  amerikanischen Westens aus  Sicht der untergehenden indianischen Kultur. Der Streifen erhielt mehrere Oscars, unter anderem für die  Filmmusik aus  der Feder des amerikanischen Komponisten John Barry. Das Jugendsinfoniorchester der Musikschule Lennetal kann auch „indianisch“ klingen.

Rasant und vorolympisch begeistert „Brazil“ des  brasiliansichen Nationalkomponisten Ary Barroso, das ebenfalls auf dem Programm des Orchesters steht.

Eine interessante Kombination unterschiedlichster Stile und musikalischer Genres erwartet also das musikalisch-sinfonisch interessierte Publikum am 3. Juli im Festsaal Riesei in Werdohl.  Die jungen Ausführenden und ihr Dirigent Andreas Regeling freuen sich auf zahlreiche Besucher. Konzertbeginn ist um 17 Uhr.

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