Hagen-Herbeck. Vorsicht! Seltsamer Fund! Zwei 15-jährige Jungen hielten sich am Donnerstag (7. April, 17.30 Uhr) in einem kleinen Waldstück zwischen dem Lennefährenweg und den Bahngleisen auf. Hier bemerkten sie hinter einem Baumstamm vier Gegenstände in einer Länge von jeweils ca. 30 Zentimetern, die ähnlich einer Fleischwurst an beiden Enden zusammen gebunden waren. Einer der beiden Jugendlichen öffnete aus Neugier die Außenhülle eines Gegenstandes mit einem spitzen Stein; er entdeckte, dass es sich bei dem Inhalt um eine gräuliche, knete-ähnliche Masse handelte.

Vor längerer Zeit abgelegt

Daraufhin riefen die Jugendlichen die Polizei. Ein hinzugezogener Sprengstoffexperte stellte die Gegenstände sicher und gab an, dass es sich mutmaßlich um Industriesprengstoff handele. Offensichtlich seien die Gegenstände dort jedoch bereits vor längerer Zeit abgelegt worden. Die Untersuchung zur genauen Bestimmung des Materials dauert an.

Polizei: „Es bestand keine Gefahr!“

Die Polizei betont in ihrem Pressebericht: „Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Jugendlichen und die eingesetzten Kräfte.“ Die Behörde bittet, sich sofort über den Notruf 110 zu melden, wenn man verdächtige Gegenstände aufgefunden hat. Auf keinen Fall sollte man eigenständig beginnen, die Gegenstände auseinanderzunehmen oder zu „untersuchen“. Die Kripo ermittelt nun die Herkunft der Gegenstände und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here