Das Spiel begann mit über einer Stunde Verspätung. Aufgrund eines Unfalls auf der A45, den ein Geisterfahrer in den frühen Morgenstunden verursacht hat, kam es in und um Lüdenscheid zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zum eigentlichen Spielbeginn war nur die halbe Mannschaft aus Ahaus anwesend. Das Spiel wurde jedoch nicht angepfiffen.



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Die Geschichte des ersten Drittels ist schnell erzählt. Mit 0:5 kamen die Young Bulls unter die Räder. Man fand kein Mittel gegen Ahaus. Hinzukam eine sehr einseitige Strafzeitenverteilung. Drei Mal musste ein Spieler der Bulls auf die Strafbank. Zwei Tore erzielte Ahaus in Überzahl.

In der Drittelpause gab es einiges zu klären und zu ändern. Nach knapp drei Minuten jedoch das sechste Tor für Ahaus nach einem Wechselfehler. Zwei Minuten später mal wieder eine Überzahl für Ahaus. Was in dieser Unterzahl passierte dürfte ein Highlight der noch jungen Young Bulls Geschichte sein. Sololauf traf Matic zum 1:6. Nur 20 Sekunden später konnte R. Poberitz per Nachschuss auf 2:6 verkürzen. In der Sekunde der Vervollständigung traf D. Wengenroth von der linken Seite. Zwischenzeitlich hatten die Bulls den Torwart gewechselt. Figgen für Graf. Leider dauerte es keine Minute bis Ahaus wieder davonzog. 3:7. In der 24. Spielminute konnte Matic per Schlagschuss von der rechten Seite erneut verkürzen. Eine angezeigte Strafe gegen Ahaus entfiel. Exakt bei 25:00 erhöhte Ahaus auf 4:8.

Das letzte Drittel begann mit zwei Strafen gegen beide Mannschaften. Mit einem „Gewaltroller“ konnte Matic auf 5:8 verkürzen. Danach erneut Strafen gegen beide Mannschaften. Kurz danach eine Fünf Minuten Strafe gegen Wieczorek wegen übertriebener Härte. Ahaus nutzte die Gelegenheit zu drei weiteren Toren. 5:11 somit. Wieczorek holte sich in der Zwischenzeit noch eine gelbe Karte wegen Meckerns ab. Ahaus dann noch mit dem 5:12. R. Poberitz verkürzte noch auf 6:12. In der letzten Spielminute noch zwei Treffer für Ahaus.

Ahaus hat verdient gewonnen. Ein fader Beigeschmack hinsichtlich des Spielbeginns bleibt jedoch.

Stell Bulls:

Thorben Graf, Nils Figgen – Robi. Poberitz (2), Devin Wengenroth (1), Maximilian Wieczorek, Leroy Kok, Mco Poberitz, Robin Schulze, Jonah Wengenroth, Adrian Zöllner, Sebastian Schneider, Merlin Matic (3), Fischer

 

 

 

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