Die Jugendmannschaft der Sauerland Steel Bulls gewinnt in einer dramatischen Schlussphase gegen die CSL Detmold mit 7:6 (3:1, 2:2, 2:3) und sichert sich so drei wichtige Punkte.

Die Sauerländer kamen besser ins Spiel und gingen nach knapp 100 Sekunden mit 1:0 in Führung. Clemens Behrendt hatte einen Schuss auf das Tor abgegeben und dem Torwart flutschte der Ball durch den Handschuh direkt ins Tor. Danach kam Detmold immer besser ins Spiel. Man drängte auf den Ausgleich und hatte Pech mit zwei Pfostenschüssen (6. und 7.Spielminute). Nach einem „Steal“ erzielte Merlin Matic nach etwas mehr als acht Minuten per Alleingang das 2:0.  Nur 40 Sekunden traf Kevin Pfeiffer nur die Latte des Detmolder Tores. Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel konnte Detmold in der 13. Spielminute auf 2:1 verkürzen. 12 Sekunden vor Drittelende stellte Kevin Pfeiffer den alten Abstand wieder her, als er dem Torwart den Ball durch die Beine spitzelte. Mit 3:1 ging es in die erste Pause.

Nur 44 Sekunden nach Anpfiff des Mitteldrittels verkürzte Detmold nach einem sehenswerten Konter auf 3:2. Man drängte weiter auf das Tor der Steel Bulls. Kurze Zeit später bekam Detmold die einzige Strafzeit des Spiels. Diese konnte in Person von Merlin Matic zum 4:2 per Schlagschuss genutzt werden. In der Folgezeit rückte unfreiwillig Thorben Graf immer wieder in den Mittelpunkt des Spielgeschehens. Mit guten Paraden hielt er die Young Bulls im Spiel. In der 24. Spielminute erhöhte Robin Poberitz mit einem „satten“ Schuss von der rechten Seite auf 5:2. Danach wieder eine Großchance für Detmold, die abermals durch Thorben Graf vereitelt werden konnte. Inder 25. Spielminute hatte er aber Pech, als er einen direkten Freistoß zum 5:3 passieren lassen musste. Kurz danach machte er absprachegemäß für Nils Figgen platz. Bis zur Drittelpause konnte kein Team mehr Akzente setzen.

Im letzten Drittel setzten die Detmolder immer wieder „Nadelstiche“ gegen die Young Bulls und konnten das Spiel innerhalb von knapp 6 Minuten drehen: 32. Konter, 34. Schlagschuss und 38. erneut ein Konter bedeuteten eine 5:6 Führung. Drei Minuten vor Spielschluss entschäfte Nils Figgen einen gefährlichen Konter und konnte so seine Mannschaft weiter im Spiel halten. Der Ausgleich fiel dann auch bei 43:29 als Robin Poberitz per Nachschuss traf. Der Treffer wurde umjubelt, doch man wollte mehr. 57 Sekunden vor Spielschluss setzte sich Kevin Pfeiffer, eigentlich als Torwart vorgesehen, an der linken Seite gegen seinen Gegenspieler durch und verwandelte eiskalt mit einem Rückhandschuss zum 7:6. Detmold drückte nun auf den Ausgleick, konnte das Sauerländer Bollwerk nicht mehr überwinden.

Sauerland Steel Bulls vs. CSL Detmold 7:6

Steel Bulls:
Graf, Figgen – R. Poberitz (2), D. Wengenroth, Pfeiffer (2), Behrendt (1), Kok, M. Poberitz, Schulze, J. Wengenroth, Zöllner, Schneider, Matic (2), Fischer

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here