Melva Houston gastiert am 29. Mai in der Halveraner Realschule.

Halver. Seit Ihrem ersten Auftritt 1996 in Deutschland, als gefeierter Höhepunkt der Esslinger Jazztage, wird die amerikanische Jazz-, Blues- und Gospelsängerin Melva Houston hierzulande regelmäßig jedes Jahr auf Jazzfestivals und in Jazzclubs verpflichtet. Am 29. Mai gastiert die Sängerin im Rahmen des städtischen Kulturprogramms in der Aula der Halveraner Realschule an der Humboldtstraße. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro. Im Vorverkauf gibt es Karten in der Buchhandlung Kö-Shop (Telefon 02353/903344) und bei Lederstrumpf (Telefon 02353/612650). Tickets können auch unter kulturzeit.halver@gmail.com reserviert werden.

Jazz- und Bluesstimme von Format

Mittlerweile ist Melva Houston nicht mehr nur ein Geheimtipp auf der Jazz- und Gospelszene. Engagements auch in der Schweiz, Niederlande, Spanien und Polen zeigen ihre stetig wachsende Beliebtheit beim Publikum. Kein Wunder, denn eine Jazz- und Bluesstimme von ihrem Format, gekonntes Entertainment, sowie eine Band, die aus hochkarätigen Jazzmusikern besteht, machen die Konzerte von Melva Houston zu einem Live-Ereignis der Extraklasse.

Melva Houston wurde in Memphis/Tennessee, der Heimat vieler farbiger Bluesgrößen, als jüngste Tochter einer kinderreichen Familie geboren. Dort wuchs sie in der Tradition von Gospel, Blues und Jazz auf. Mit 13 Jahren gewann sie einen Nachwuchstalentwettbewerb, nachdem sie sich durch regelmäßige Auftritte in einer beliebten Radio-Show bereits einen Namen gemacht hatte. Von da an erlebte Melva in kurzer Zeit einen kometenhaften Aufstieg.

Background-Sängerin zahlreicher Stars

Mit 15 Jahren war sie Background-Sängerin der Plattenfirma Stax-Records, mit 16 sang sie bereits für Isaac Hayes. Als Background-Sängerin war sie so begehrt, dass sie mit Stars wie Wilson Pickett, Otis Redding, Sam and Dave und weiteren Größen des Stax-Record-Labels zahlreiche Aufnahmen machte. Schließlich tourte sie Mitte der 80er Jahre mit „The Platters“ durch Europa. In den letzten Jahren wandte sich Melva mehr und mehr dem Blues zu, wobei sie sich stets ihren musikalischen Wurzeln verpflichtet fühlte. Dabei versteht sie es aber auch ausgezeichnet, Blues mit den Idiomen des Jazz zu verbinden. So ist es nicht verwunderlich, dass sie Broadwaysongs mit der gleichen Überzeugungskraft zu interpretieren versteht wie die Jazzstandards von Gershwin, Ellington und Cole Porter oder Kompositionen von Thelonious Monk und Horace Silver.

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