In Sachen Jagdgesetz soll die CDU, hier in Person des Lüdenscheider CDU-Vorsitzenden Ralf Schwarzkopf, der Landesregierung mal kräftig den Marsch blasen, fordert Dorothea Zeppke-Sors. Foto: CDU Lüdenscheid

Lüdenscheid. Kräftig mal der Landesregierung den Marsch blasen! Dazu rief Dorothea Zeppke-Sors, Leiterin des heimischen Hegerings, die CDU in Lüdenscheid auf. „Rot-grün schafft mit dem neuen Landesjagdgesetz und dem geplanten Landesnaturschutzgesetz die traditionelle Jagd mit einem Federstrich ab.“, so die engagierte Jägerin.

Vorwurf: Eigeninitiative wird erstickt

Im Rahmen der Aktion „CDU hört hin“, berichtete sie dem Vorstand von den Änderungen, die die neuen Gesetze so mit sich bringen. So sollen z.B. neue Schutzgebiete ausgewiesen werden, die eine flächendeckende Jagd nahezu unmöglich machen. Durch die Gesetzesnovellierungen werde jegliche Eigeninitiative, die Jäger und Grundeigentümer seit Generationen zum Wohle der Natur leisten, erstickt. So entstehe nicht mehr, sondern weniger Natur- und Tierschutz.

Schwarzkopf: „Reine Ideologie“

Ralf Schwarzkopf, Vorsitzender der CDU, ist entsetzt: „Das ist reine Ideologie. Hier werden städtische Grünen-Wähler bedient, die ihr Naturverständnis wohl im Disneyland erlernt haben.“ Der Vorstand der CDU erklärte sich mit den Jägern solidarisch und unterschrieb spontan die Listen, mit denen der Landesjagdverband das neue Jagdgesetz anfechten will. Zeppke-Sors ist dabei kämpferisch – es gehe ihr nicht nur um Tradition, sondern um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Wild und der Natur. Die Jäger hätten das bisher meisterhaft geleistet.

 

 

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