(v.l.) Erwin Strauch (HEB), Angela Brettschneider („Focus Altenhagen“) sowie Elke Kramer (Büro des Oberbürgermeisters) und OB Erik O. Schulz hinter einer frisch bepflanzten Baumscheibe der Caritas in Altenhagen.

Hagen. „Ja, sauber! Altenhagen“ – unter diesem Motto waren der Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB), der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) sowie die Stadtverwaltung und weitere Helferinnen und Helfer eine Woche lang in Altenhagen im Einsatz. Oberbürgermeister Erik O. Schulz zog bei einer Pressekonferenz im Büro „Focus Altenhagen“ Bilanz: „Die Aktion diente vor allem dazu, Altenhagen in Sachen Stadtsauberkeit unter die Lupe zu nehmen und für das Thema zu sensibilisieren, um nun mit nachhaltigen Maßnahmen anzuknüpfen.“

Elf Tonnen Müll eingesammelt

HEB und WBH waren mit 66 Mitarbeitern insgesamt 785 Stunden im Stadtteil Altenhagen unterwegs.

In Zahlen lautet das Ergebnis wie folgt: Vom 26. bis zum 30. September waren HEB und WBH mit 66 Mitarbeitern insgesamt 785 Stunden im Stadtteil unterwegs. Auch der Stadtordnungsdienst zeigte mit mehreren Mitarbeitern und Kontrollen vermehrt Präsenz. Insgesamt wurden über 11 Tonnen Müll eingesammelt. Das Ordnungsamt nahm Meldungen über 40 Müllstellen entgegen, leitete viermal Bußgelder an das Umweltamt weiter, erhob in zehn Fällen Verwarngelder vor Ort und sprach zusätzlich mündliche Verwarnungen aus.

Fleißige Unterstützer halfen mit

„Zahlreiche fleißige Unterstützer haben mitangepackt“, so die Info aus dem Rathaus: „Zum Beispiel waren Mitarbeiter der St. Laurentius Werkstatt für behinderte Menschen täglich im Quartier unterwegs – ebenso wie Schüler- und Kindergruppen aus Altenhagen. Das Büro des Sozialraumprojektes Altenhagen ‚Focus Altenhagen‘ stellte seine Räumlichkeiten als Infobüro zur Verfügung und stand den städtischen Mitarbeitern mit Rat und Tat beiseite.“

Bewusstsein für Mitverantwortung stärken

Die Aktion diente auch dazu, „das allgemeine Bewusstsein auf das Thema Stadtsauberkeit und die Mitverantwortung für ein schönes Stadtbild zu lenken. Nach den erfolgreichen konzertierten Aktionen in Wehringhausen und Altenhagen startet aktuell das Förderprojekt ‚Gemeinsam für mehr Stadtsauberkeit‘, um in Sachen Müllproblematik nachhaltig Abhilfe zu schaffen. Zehn syrische Flüchtlinge und zehn Langzeitarbeitslose widmen sich unter Anleitung des HEB täglich in Teams der Straßenreinigung in Altenhagen und Wehringhausen, um das Erscheinungsbild der Quartiere langzeitig aufzuwerten und gleichzeitig einen Weg auf den Arbeitsmarkt zu finden.“

Mängelmelder auf hagen.de

Außerdem, so die weitere Mitteilung aus dem Rathaus, „sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, öffentliche und private Flächen ordentlich zu halten und illegale Müllablagerungen, defekte Straßenbeleuchtung oder ähnliches zu melden. Hierzu dient der „Mängelmelder“ auf www.hagen.de. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, Mängel telefonisch unter der bekannten Servicenummer 02331/207-3333 zu melden.“

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