Ein seltenes Bild in diesem AJhr auf dem loh beim Open-Air Sommer. Insgesamt kamen deutlich zu wenig Besucher auf den Schützenplatz. Am Ende brachte die Eventreihe einen großen Verlust mit sich. Foto: Unterharnscheidt

Lüdenscheid. Ein schwerer Schlag für die Lüdenscheider Eventszene steht bevor. Denn Jürgen Wigginghaus, Inhaber der m-e-p-Network GmbH mit Sitz in Lüdenscheid und Veranstalter von Events wie dem Lüdenscheider Open-Air Sommer, MK-Total, dem Tanz in den Mai Festival oder dem alljährlichen Christmas Rock und Herausgeber der Magazine „NACHTFLUG“ und „Pro Karriere“ ist Insolvent.

Veranstaltungssommer hat hohe Verluste eingefahren

Wer in diesem Jahr regelmäßig beim Lüdenscheider Open-Air Sommer auf dem Schützenplatz am Loh zu Gast war konnte sich bereits denken, dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung mit den oftmals wenigen Besuchern keinen wirtschaftlichen Erfolg mit sich bringen kann. Und genau so war es auch. Wie Veranstalter Jürgen Wigginghaus am heutigen Montag mitteilte: „Wir hatten teilweise nur 350 Besucher auf dem Platz. Weniger als die Hälfte, um so ein Event am Abend erfolgreich veranstalten zu können. Und das nicht nur einmal, sondern mehrmals. Das hat uns das Genick gebrochen.“ Rund 35.000 bis 40.000 Euro will Wigginghaus nach eigenen Angaben in diesem Sommer durch Events verloren haben.

Absagen, wenige Besucher und schlechtes Wetter

Nicht nur die teilweise wenigen Besucher seien ausschlaggebend für den Misserfolg gewesen. Auch das oftmals schlechte Wetter und die Absagen von Künstlern wie Michael Wendler, die den Vorverkauf für die eigentlich geplante Schlagernacht zum stagnieren gebracht hatten seien ausschlaggebende Punkte für das große Minus. Morgen wird Jürgen Wigginghaus den Insolvenzantrag stellen. In wie weit davon dann auch die Magazine NACHTFLUG udn PRO KARRIERE betroffen sein werden ließ er offen. Auch die Durchführung der diesjährigen Ausgabe des Christmas Rocks in der Schützenhalle am Loh wollte Wigginghaus im Gespräch mit unserer Redaktion nicht weiter kommentieren. In den vergangenen Wochen habe er „verschiedene Lösungen durchgespielt“, doch die „Insolvenz ist erstmal der nächste Schritt“. Obendrein machte  Jürgen Wigginghaus auch das Wetter regelmäßig einen Strich durch die Rechnung. „obwohl wir das Event in die Schützenhalle verlegen konnten kamen an solchen Abenden einfach nicht genug Leute.“

Verlust für die heimische Eventszene

Wie auch immer es nun weitergeht: Eines steht fest. Der Verlust für die heimische Eventszene ist groß. Zeichnete Wigginghaus sich doch für zahlreiche Großevents in Lüdenscheid und Umgebung verantwortlich. Darunter Events wie das Tanz in den Mai Festival, der Lüdenscheider Open-Air Sommer, Christmasrock, das MK-Total Wochenende oder der Musiksommer auf Gut Haarbecke in Kierspe.

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