Bürgermeister Michael Brosch, Ramona Ullrich und Mitarbeiter der am Ausbau beteiligten Unternehmen trafen sich am Montag zum offiziellen Start des Projekts. Foto: Wolfgang Teipel

Halver. In der Kernstadt und den Ortsteilen Oberbrügge und Anschlag verstärkt  innogy die vorhandenen Telefonanschlüsse. Seit Montag werden auch die Vorbereitungen für die Verlegung von Glasfaserkabeln getroffen. Zum offiziellen Auftakt des Projektes trafen sich Bürgermeister Michael Brosch und Ramona Ullrich am Linger Weg mit Vertretern der am breitbandausbau beteiligten unternehmen.

„Ich freue mich sehr, dass nunmehr auch Innogy für Haushalte in Halver schnelles Internet zur Verfügung stellen wird. Mit Innogy haben wir einen weiteren starken Partner“, sagte Bürgermeister Michael Brosch anlässlich des Projektstarts.

27 Kilometer Leerrohre

Westnetz verlegt im Auftrag der innogy TelNet in Kooperation mit der Stadt und den beauftragten Tiefbauunternehmen Lehnen, Dasenbrock und Dohrmann zunächst von der Kernstadt aus Richtung Anschlag rund 27 Kilometer Leerrohre, in denen im Anschluss Glasfaserkabel für den schnellen Internet-Zugang eingezogen werden. Innogy investiert in den Ausbau des Glasfasernetzes rund 3,5 Millionen Euro.

Glasfaser bis zum Bordstein

Durchgeführt wird ein so genannter FTTC-Ausbau (fibre to the curb = „Glasfaser bis zum Bordstein“) Dabei wird das Glasfaserkabel bis zu den grauen Schaltkästen der Telekom am Straßenrand gelegt. In den genannten Ortsteilen der Stadt Halver werden an 46 bestehenden  Kabelverzweigerkästen der Deutschen Telekom neue Schaltschränke mit VDSL 2-Vectoringtechnik installiert.

Alle Baumaßnahmen werden entweder mittels Spülbohrtechnik oder in offener Tiefbauweise durchgeführt. Wenn möglich, werden vorhandene Leerrohre genutzt. Alle betroffenen Haushalte erhalten im Vorfeld ein Informationsschreiben über die geplante Baumaßnahme.

Für kurzfristige Beeinträchtigungen der Zufahrtswege bittet Westnetz die Anwohner um Verständnis.  Der geöffnete Straßenbereich wird nach der Leerrohrlegung zeitnah verfüllt, um die Beeinträchtigungen zu minimieren.

120 MBit/s am Frühsommer 2018

Nach erfolgtem Ausbau können dann im Frühsommer 2018 über die Kupferleitungen der Telefonanschlüsse Datenübertragungsraten von bis zu 120 MBit/s zur Verfügung gestellt werden.

Passend dazu gibt es für die Anwohner mit „innogy Highspeed“ auch ein Telefonie- und Internetprodukt. Dafür werden verschiedene Pakete geschnürt. Für alle Pakete gilt eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten. innogy Strom- und Gaskunden profitieren von einem Preisnachlass. Ein Wechsel auf das schnelle Netz ist den Bürgern allerdings erst nach der Inbetriebnahme des Netzes und nach Ablauf des jeweiligen Vertrages beim alten Anbieter möglich. innogy rät daher allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, ihren bestehenden Internetvertrag nicht selbst zu kündigen, da sonst die Mitnahme der Rufnummer zum neuen Anbieter nicht möglich ist. Gerne übernimmt innogy die Abwicklung des Wechselprozesses auf Wunsch.

Informationen erhalten Interessierte unter www.innogy-highspeed.com oder telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 99 000 66.

 

Vertrieben werden die Anschlüsse innogy highspeed: www.innogy-highspeed.de, Deutsche Telekom: www.telekom.de/zuhause-start, easybell: www.easybell.de, Hugo: www.hugointernet.de. und Filiago: www.filiago.de.

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