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Valeria Paslar will als Innenstadtmanagerin in Plettenberg eine positive Entwicklung in Gang setzen. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. „Ich bin immer positiv eingestellt.“ Valeria Paslar kommt sympathisch rüber. Sie ist die neue Innenstadtmanagerin. Am Montag stellte sie sich, ihre Aufgaben und Pläne der SPD-Ratsfraktion vor. Sie wird zusammen mit ihrer Kollegin Anne Kraft vom Büro Stadt + Handel in Dortmund in Kürze die Tätigkeit vor Ort aufnehmen.

Das Büro des Innenstadtmarketings zieht in die Wilhelmstraße 14 ein. Foto: Bernhard Schlütter
Das Büro des Innenstadtmarketings zieht in die Wilhelmstraße 14 ein. Foto: Bernhard Schlütter

Das Büro des Innenstadtmanagements wird derzeit in einem Geschäftsraum im Haus Wilhelmstraße 14 eingerichtet. „Wir hoffen, in etwa zwei Wochen die Plettenberger zur Eröffnung unseres Büros einladen zu können“, berichtete Valeria Paslar am Montag den SPD-Politikern. Während Anne Kraft die strategische Steuerung des Innenstadtmanagements übernimmt, wird Valeria Paslar zwei Tage pro Woche vor Ort sein und die operative Arbeit in der Innenstadt übernehmen. Das Innenstadtmanagement ist eine Maßnahme im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die Plettenberger Innenstadt.

Was macht das Innenstadtmanagement?

„Wir sind Anlaufstelle für Einzelhändler, Eigentümer, alle Bürger im Bereich der Innenstadt und sorgen für die Vernetzung mit der Stadtverwaltung“, fasst Valeria Paslar ihren Aufgabenbereich zusammen. In Kooperation mit den Einzelhändlern, Immobilieneigentümern und weiteren Innenstadtakteuren sollen die Veränderungen gesteuert und eine positive Entwicklung in Gang gesetzt werden. „Wir sind Koordinatoren und Mittler zwischen verschiedenen Positionen“, erklärt Valeria Paslar. Das Projekt Innenstadtmarketing ist auf drei Jahre befristet.

Die SPD-Ratsfraktion schaute sich das künftige Büro des Innenstadtmarketings an und informierte sich über dessen Aufgaben. Foto: Bernhard Schlütter
Die SPD-Ratsfraktion schaute sich das künftige Büro des Innenstadtmarketings an und informierte sich über dessen Aufgaben. Foto: Bernhard Schlütter

Erste Priorität hat für die Innenstadtmanagerin die Umsetzung des Fassaden- und Hofflächenprogramms. Dafür stehen etwa 200.000 Euro aus Bundes- und Landesmitteln sowie dem städtischen Eigenanteil zur Verfügung. „Seit das Programm bekannt ist, haben wir schon über 20 Interessensbekundungen von Hauseigentümern in der Innenstadt bekommen“, berichtete Stadtplaner Hartmut Engelkemeier am Montag. Der Wille zur Modernisierung und Verschönerung der Innenstadt ist also offenbar in Plettenberg vorhanden. Darüber hinaus wird ein sog. Verfügungsfonds eingerichtet. In diesen Fonds fließen öffentliche und private Mittel, die z.B. zur Finanzierung von Veranstaltungen und Projekten genutzt werden können, die der Innenstadt und ihren Bewohnern zugute kommen. Für die Vergabe des Geldes aus dem Verfügungsfonds soll ein Gremium gebildet werden.

„Neben der Präsenz im Innenstadtbüro werden wir auf den Einzelhandel und die Hauseigentümer zugehen und sie beraten. Die Arbeitsgruppe Innenstadt wird zukünftig häufiger tagen und wir werden eigene Informationsveranstaltungen durchführen“, kündigte Valeria Paslar an. Dafür wünschten ihr die SPD-Politiker viel Erfolg und eine positive Einstellung. Aber die hat sie ja sowieso.

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