Lüdesncheid. Sie sind da. Die Infotafeln, die an verschiedenen Punkten im Innenstadtbereich Lüdenscheids den Weg zu markanten punkten weisen. 8 Tafeln stehen nun im Bereich der Innenstadt und werden von 17 Wegweisern unterstützt.

Orientierung für Lüdenscheider und Auswärtige

LLaut Lars Bursian von vom Fachbereich Planen und Bauen bei der Stadt Lüdenscheid bestand der Wunsch nach einem solchen Leitsystem schon länger. „Der Wunsch nach einem Fußgängerleitsystem für Besucher und Ortskundige wurde schon seit Längerem an die Stadtverwaltung herangetragen“ so Bursian. „Hierfür fehlten bislang aber die Gelder, um eine Umsetzung zu realisieren. Daher sind wir froh, dass wir das Thema nun mit den vom Land NRW und dem Bund für dieses Projekt bereitgestellten Fördermitteln angehen konnten.“

Bursian wies auch darauf hin, dass auch Lüdenscheider selbst den Wunsch nach einem solchen System geäußert haben. „Natürlich kennen viele Lüdenscheider Ihre Stadt. Doch einige haben trotzdem Probleme gewisse Punkte zu finden. Auch Touristen können nun auf diese Orientierungshilfe zurückgreifen.“

Schutz vor Vandalismus

Als Schutz vor Aufklebern und Graffiti wurde auf die Tafeln eine spezielle Schutzfolie aufgetragen, die das Entfernen von Aufklebern erleichtert und auch das Entfernen von Graffiti ohne Probleme ermöglicht. Zudem wurde laut Heinz Wollgarten von der Firma Meng, die für die Herstellung der Infotafeln zuständig war, ein besonders stabiles System gewählt um auch Schäden durch Tritte oder Ähnlichem standzuhalten. So bestehen die Tafeln aus einem Trägerrahmen aus Aluminium, welcher mit einem soliden Betonfundament verschraubt ist. Im Inneren des Rahmens sorgen Streben für Stabilität.

Vereinfachte Darstellung

Wer sich die Karten auf den Tafeln genauer anschaut, erkennt, dass es sich dabei um vereinfachte Darstellungen der Innenstadt und des Quartiers der Denkfabrik handelt. Die Beschränkung auf wichtige und markante Ortsmarken soll die Orientierung vereinfachen. Auch werden eingefleischte Lüdenscheider feststellen, dass nicht immer auf die kürzesten Wege hingewiesen wird. Schleichwege wurden bewusst nicht markiert, da dies zum einen zu einem Schilderwald geführt hätte und zum anderen wurden Wege „zusammengefasst“.

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