Lüdenscheid. „Man spricht nicht darüber“ – familiäre Suchtbelastungen werden oft tabuisiert und verschwiegen. Krampfhaft versuchen Betroffene die Familie gegen alle Widerstände aufrechtzuerhalten. Denn: Leidet ein Elternteil an einer Suchterkrankung, so ist die gesamte Familie stark betroffen, insbesondere aber die Kinder.

Hochkarätige Referenten

In einem Informationsabend zum Thema „Sucht und Familie“,  am 15. November von 17 bis 18.30 Uhr im Klinikum Lüdenscheid (Haus 5, Raum 005), möchten die Referenten PD Dr. Ronald Bottlender, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Annett Hagen, leitende Sucht – und Familientherapeutin  in der Suchtfachklinik Spielwigge,  über familiäre Suchbelastungen aufklären, Möglichkeiten für eine nachhaltige Hilfe vorstellen und Lösungen anbieten. Außerdem wird es Hinweise geben, an wen sich die Betroffenen im Falle einer Suchterkrankung wenden können. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

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