Susannenhöhe
Thorsten Schick, Markus Tempelmann, Dr. Bernd Eicker, Matthias Kerkhoff und Klaus Kaiser an der Einfahrt zum Industrie- und Gewerbegebiet An der Susannenhöhe.

Halver. Bürgermeister Dr. Bernd Eicker ist stolz darauf, dass es im neuen Industrie- und Gewerbegebiet An der Susannenhöhe so gut läuft. Erschließung im Sommer 2014 und schon produzieren zwei Unternehmen im Dreieck zwischen B 229 und Hälverstraße. Weitere Flächen sind bereits reserviert. „Das Interesse ist groß“, sagt der Rathauschef. Die gute Nachfrage bereitet ihm aber auch schon Sorgen. „Wenn das Gebiet vermarktet ist, können wir der Industrie nichts mehr anbieten.“

Matthias Kerkhoff: „Wachstum braucht Fläche“

Matthias Kerkhoff, CDU-MdL aus dem Hochsauerlandkreis, hat Verständnis für den Halveraner Bürgermeister. „Wachstum braucht Fläche“, betonte der Landespolitiker am Mittwoch, 27. Mai, bei einem Besuch in Halver. Zusammen mit MdL Klaus Kaiser, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, und dem Iserlohner CDU-MdL Thorsten Schick, verschaffte sich Kerkhoff An der Susannenhöhe vor Ort ein Bild. „Die Zukunft des Sauerlandes ist die Zukunft meiner Generation“, heißt es auf der Homepage des 35-jährigen Politikers. Er setzt sich wie seine Kollegen für die Wirtschaft und Gewerbe in den kleineren Städten der Region ein. Thorsten Schick sagt: „Das Land ist kein Reißbrett. Da kann man einen Unternehmer, der vor Ort erweitern will, keine Brachflächen auf dem Bochumer Opel-Gelände anbieten.“ Alle Städte und Kommunen in NRW sollten ihre Entwicklungschancen erhalten.

Gern auch interkommunal

Susannenhöhe
Im soeben eröffneten „Tortenatelier“ an der Frankfurter Straße informierte Dr. Bernd Eicker die CDU-Politiker auch über die Regionale- und Leader-Aktivitäten in Halver und im Volmetal.

Genau darum fürchten Bürgermeister Dr. Bernd Eicker sowie Kämmerer und Wirtschaftsförderer Markus Tempelmann. Sie glauben, dass die Belange des ländlichen Raums und der kleineren Städte nicht ausreichend berücksichtigt werden. Es sei schon schwierig gewesen, das neue Halveraner Industrie- und Gewerbegebiet An der Susannenhöhe durchzusetzen, berichtete er. Deshalb auch der dringende Appell von Bürgermeister Dr. Bernd Eicker an die CDU-Parlamentarier, die in ihrer sitzungsfreien Woche durch Südwestfalen reisen: „Wir brauchen Flächen, gern auch interkommunal“.

Regionale: Vier Mio. Euro für die Innenstadt

Beim Gespräch im soeben eröffneten Halveraner „Tortenatelier“ stellte der Rathauschef die Regionale-Projekte und weitere Halveraner Planungen vor. Dazu zählt das neue Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Bahnhofgelände. Zehn Fachmärkte können sich hier ansiedeln. Der Hamburger Investor Procom Invest GmbH habe bereits Verträge unter anderem mit Aldi, Rossmann, Kaufland, Deichmann sowie Mister & Lady abgeschlossen, berichtete er.

Zudem gab Dr. Bernd Eicker auf die geplanten Veränderungen im Zuge der Regionale 2013. „Es werden rund vier Millionen Euro in die Innenstadt investiert“. Das werde mehr Leben in den Ort bringen. Einen Live-Eindruck davon, dass die Regionale 2013 als Strukturmaßnahme gezündet hat, konnten sich die CDU-Politiker im „Tortenatelier“ verschaffen. Das Café in einem der beiden Schieferhäuser, die zu den künftigen „Häusern der Kultur“ gehören, war es beim Besuch am Mittwoch rappelvoll.

 

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