Destination Anywhere ist der Headliner beim Immecke Open Air 2016.

Plettenberg. Die Mutter aller Independent-Festivals geht ins 26. Jahr und zeigt keinerlei Abnutzungserscheinungen. Im Gegenteil: Das Immecke-Open-Air im sauerländischen Plettenberg glänzt mal wieder mit einem außergewöhnlichen Line-Up und einem schrillen Stilmix von Bluesrock über Metal bis Ska.

Am Pfingstsonntag, 15. Mai, öffnet das Festivalgelände in Plettenberg-Oesterau (überall ausgeschildert ab der Autobahnausfahrt Lüdenscheid-Süd) um 13 Uhr. Camping ist übrigens kostenlos für alle, die ein Festivalticket besitzen. Karten kosten im VK 18 € und 20 € an der Abendkasse.

Die Besucher dürfen sich auf außergewöhnliche Bands freuen, vor allem auf den Headliner Destination Anywhere. Die Festival-Geschichte um die Band hat schon etwas märchenhaftes, denn vor etlichen Jahren betrat die Siegener Band als völlig unbekannter Newcomer noch etwas schüchtern am frühen Nachmittag die Festivalbühne – der Start einer rasanten Entwicklung, die Destination Anywhere auf viele große Bühnen in Europa bringen sollte, unter anderem auch auf die bei Rock am Ring. Nun kehren die sympathischen Uptempo-Spezialisten quasi zu ihren Wurzeln zurück und bringen die Party ins Sauerland.

Rock – verschieden und international

Eradicator aus Lennestadt spielt Trash Metal.
Eradicator aus Lennestadt spielt Trash Metal.

Am Pfingstsonntag ebenso mit dabei sind Eradicator aus Lennestadt, eine Trash-Metal-Band, die es mittlerweile bundesweit zu höheren Metal-Weihen gebracht hat, Adam Glosnicki and the Electric Coast (Bluesrock aus Wermelskirchen im Stile von Stevie Ray Vaughn), Void (energetischer Rock aus Osnabrück), I’m with stupid (Ska aus Utrecht/Holland), Apewards (70ies-Rock aus Marburg, der zum Teil psychodelisch-abgefahren klingt und ein klein wenig an die alten Black Sabbath mit Ozzy erinnert), Hyperions (Rock aus Marseille/Frankreich) und natürlich die fantastischen Immecke Allstars mit ihrem unschlagbaren Retro-Rocksound.

Scotch Corner für Singer-Songwriter

Nicht nur auf der großen Festival-Bühne wird beim Immecke-Festival gerockt. Auf der kleinen Akustikbühne, der „Scotch Corner“, treten in den Umbaupausen Singer-Songwriter und Bands aus Frankreich, Schottland und den Niederlanden auf.

Fazit: Für dieses feine Open-Air, das auch im 26. Jahr immer noch absolut sponsorenfrei ist (keine Werbebanner, die mit Rock’n’Roll mal so überhaupt nichts zu tun haben), lohnt sich der Weg ins Sauerland!

Infos und Vorstellung der einzelnen Bands gibt’s hier.

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here