Torsten Kasubke, 2. Bevollmächtigter der IG Metall: "Das Angebot, das unter der Inflationsrate liegt, ist vor diesem Hintergrund eine schallende Ohrfeige für die Beschäftigten." Foto: Wolfgang Teipel

Schalksmühle. Am Montag sind die Tarifverhandlungen in der Stahlindustrie ohne Ergebnis abgebrochen worden. Die Stahlarbeitgeber haben eine Lohnerhöhung von 1,3 Prozent für 15 Monate angeboten. Dies ist für die IG Metall ein indiskutables Ergebnis. Deswegen ruft die Industriegewerkschaft zu punktuellen Warnstreikmaßnahmen auf.



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So auch am kommenden Donnerstag, 9. März: Für 10.15 Uhr ruft die örtliche IG Metall zum Warnstreik bei Outukumpu in Schalksmühle-Dahlerbrück auf. Torsten Kasubke, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis, betont: „Die Stahlindustrie benötigt ihre Mitarbeiter. Das haben die Proteste rund um den Stahlaktionstag im vergangenen Jahr gezeigt. Es waren die Kolleginnen und Kollegen aus der Stahlindustrie, die sich in Düsseldorf und Brüssel für eine bessere Politik stark gemacht haben – und damit auch für ihre Arbeitgeber. Das Angebot, das unter der Inflationsrate liegt, ist vor diesem Hintergrund eine schallende Ohrfeige für die Beschäftigten. Deswegen werden wir nun vor das Werkstor gehen und gemeinsam zeigen, dass die Belegschaften der Stahlindustrie mehr verdient haben.“

 

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