Hundertwasser
Die Ausstellung zeigt 100 Original-Grafiken. Foto: Wolfgang Teipel

Halver. Runde Ecken, krumme Linien und fast immer die Ballonmütze auf dem Kopf: Friedensreich Hundertwasser war ein höchst eigenwilliger Künstler. Er hat in der Kunst aber auch in der Philosophie seine Spuren hinterlassen. Die Grafiken als Kernstück seines Schaffens und ein Überblick über das Leben eines der populärsten Künstler des 20. Jahrhunderts sind seit Donnerstag im Regionalmuseum „Villa Wippermann“ in Halver zu sehen.

Die Ausstellung heißt schlicht „Hundertwasser“. Sie präsentiert den 1928 in Wien geborenen Exzentriker im Erdgeschoss der Jugendstilvilla als Maler, Grafiker, Architekten und Ökologen. Im ersten Stock ist ein Überblick über Hundertwassers umfangreiches grafisches Werk zu sehen.

„Irritierend und faszinierend“

Stellvertretende Bürgermisterin Regina Reininghaus eröffnete die Ausstellung. Foto: Wolfgang Teipel

„Seine Kunst ist irritierend und faszinierend“, sagte stellvertretende Bürgermeisterin Regina Reininghaus am Donnerstag bei der Vernissage anlässlich der Ausstellungseröffnung. Sie selbst hat Hundertwassers Wirken gespürt. Bei einem Aufenthalt in der Grünen Zitadelle, einem Architektur-Projekt des Wiener Künstlers, das erst nach seinem Tod verwirklicht wurde, spürte sie: „Das tat mir gut.“

Hundertwasser macht neugierig

Wolfgang Björnskow startet am Donnerstag die erste Führung. Foto: Wolfgang Teipel

Hundertwasser macht neugierig, das verdeutlichen die zahlreichen Gäste am Donnerstag. Zudem liegen schon zahlreichen Anmeldungen für Führungen vor.

Die 100 Original-Grafiken, der Film „Regentag“ von Ulrich Schamoni, der in einer Dauerschleife läuft und das Begleitmaterial stammen aus der Kranenburger Galerie F.

Kompliment an den Kunstverein VAKT

Kerstin Rupin-Friedrichs schwärmte von der Villa Wippermann. Foto: Wolfgang Teipel

Sie war am Donnerstag durch Kerstin Rupin-Friedrich und Wolfgang Björnskow vertreten. Kerstin Rupin-Friedrich gestand den Gästen: „Vor eineinhalb Stunden haben wir die letzten Schrauben festgezogen.“ Sie schwärmte von der Villa Wippermann als einzigartigem Ort. „In einer solch schönen Jugendstilvilla haben wir noch nie ausgestellt.“ Ein Kompliment ging auch an den Kunstverein VAKT. Er hatte eine Mitmach-Aktion initiiert, bei der über 40 Teilnehmer Köpfe im Stile Hundertwassers bemalt hatten. Die bunten Gesichter sind überall in der Innenstadt zu sehen.

Souveniers im Museums-Shop

Wer sich eine Erinnerung an seinen Ausstellungsbesuch sichern möchte, kann im Shop fündig werden. Hier werden Objekte und Geschenkideen aus dem Museumshop des KunstHausWien angeboten.

Führungen: samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils um 15 und 16 Uhr, Gruppenführungen nach Reservierung.

Informationen zur Ausstellung:

www.ausstellung-hundertwasser.de

info@ausstellung-hundertwasser.de

Telefon: 02826 80 23 67

Sie alle waren neugierig auf die Ausstellung und die Villa Wippermann. Foto: Wolfgang Teipel

 

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