Angelika Langefeld vom Hundertwasser-Team packt ein. Foto: Elke Teipel

Halver. Und Tschüss. Herr Hundertwasser ist ausgezogen. Die Ausstellung „Hundertwasser“ hat ihr Domizil in der Villa Wippermann verlassen. Besucher und Team haben Abschied genommen. In der letzten Woche stürmten die Fans noch einmal die Villa an der Frankfurter Straße. Und sogar Anfang der Woche deckten sich Freunde des verrückten Künstlers in letzter Minute mit Souvenirs aus dem Shop ein.

Einkauf auf den letzten Drücker

„Eine erfolgreiche Ausstellung“, dieses Fazit zieht Ausstellungsleiter Wolfgang Björnskow von der Galerie-F. Knapp 5000 Besucher haben sich in der Zeit vom 25. August 2017 bis zum 7. Januar 2018 auf die Spuren des eigenwilligen Künstlers aus Wien gemacht. Im Regionalmuseum erwartete sie eine umfangreiche Sammlung von Grafiken und eine beeindruckende Dokumentation seines Schaffens.

Fast jede Schule aus Halver und Umgebung

Wolfgang Björnskow ist sehr zufrieden mit der Resonanz. Und nicht immer habe das Wetter mitgespielt. Er erinnert an das Schneewochenende und den Sturm. „Das war eine Ausfallzeit von vier bis fünf Tagen“. Zum Start der Ausstellung setzten die jungen Besucher ein Zeichen. „Wir hatten enorm viele Anmeldungen. Fast jede Schule aus Halver und Umgebung hat die Ausstellung besucht“, berichtet Björnskow. Die Zahl spricht für sich: 1234 Schülerinnen und Schüler kamen in die Villa. „Das ist etwa ein Drittel der Gesamtbesucher“, stellt er fest. Sein Kommentar: „Stark, das haben wir selten.“

Wolfgang Björnskow zeigt Hundertwasser bei Kerzenlicht. Foto: Wolfgang Teipel

14 Führungen bei Kerzenschein

„Super gelaufen“, das gilt für die Kerzenscheinführungen. 14mal haben die Guides für die Gäste Hundertwassers Leuchtsignale gezeigt. Insgesamt große Begeisterung bei den Besuchern und beim Veranstalter: „Die Villa Wippermann ist einfach klasse.“  Nicht zuletzt die Unterstützung vor Ort sei großartig gewesen. Wolfgang Björnskow bedankt sich bei Ingeborg Zensen, Helene Schölzel, Peter Bell und Thomas Gehring.  Sein Lob geht auch an das Hundertwasser-Team.

Ab 25. August in der Villa: Leonardo da Vincis Maschinen. Wolfgang Björnskow am Perpetuum Mobile. Foto: Elke Teipel

„Leonardo da Vincis Maschinen“

Der Wiener Künstler geht, das Universalgenie kommt. „Leonardo da Vincis Maschinen“ ist der Titel der Ausstellung vom 25. August bis zum 25. November in der Villa Wippermann. Das Team der Galerie-F freut sich auf viele Besucher. Und die können sich freuen auf spannende Informationen. Achtung: Anfassen und ausprobieren ausdrücklich erlaubt. „Wir zeigen Großmodelle aus Holz wie beispielsweise die Bogenbrücke. Der überwiegende Teil ist interaktiv gestaltet“, berichtet Wolfgang Björnskow. Ziel ist es, Brücken zu bauen. Für die kleinen Besucher gibt es Holzbausets –  die Minis auf den Spuren da Vincis.

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