Lüdenscheid. Der Humboldt-Club zeigt am Sonntag, 21. Juni von 11 bis 17 Uhr Werke des Lüdenscheider Malers Paul Wieghardt. Ausrichter ist die Galerie Kümmel. Am Vorabend findet eine Vernissage für geladene Gäste statt.

Ein Teil der Werke bleibt für acht Wochen in der Humboldt Villa ausgestellt. Die andere Hälfte wird ab dem 22. Juni in der Räumen der Galerie Kümmel zu besichtigen sein. Bei den über 50 in der Humboldt-Villa ausgestellten Werken von Paul Wieghardt handelt es sich um  Papierarbeiten  (Aquarelle, Zeichnungen, Skizzen und Grafiken) aus der Zeit zwischen 1923 und 1940.

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Bilder aus dem Familienbesitz

Die Bilder stammen aus dem Familienbesitz der Wieghardts und werden größtenteils erstmalig in der Öffentlichkeit ausgestellt. Sämtliche Werke der Ausstellung werden von der Galerie Kümmel, in Lüdenscheid zur Verfügung gestellt.

Paul Wieghardt, geboren 1897 in Lüdenscheid, gestorben 1969 in Wilmette (Illinois) ist einer der bekanntesten Künstler aus Lüdenscheid. Er studiert 1920  Studium an der Kunstgewerbeschule Köln und ab 1923  am Bauhaus in Weimar bei Klee, Kandinsky, Feininger und Schlemmer. Ab 1925  folgten weitere Studien an der Kunstakademie Dresden.

Nach dem Krieg Lehrauftrag in Chicago

Er wurde Meisterschüler von Prof. Robert Sterl. Mit Nelli Bar (Bildhauerin) ging er zusammen nach Paris. Hier heiratete das Künstlerpaar. Die nächsten acht Jahre in Paris, Portugal und Norwegen wurden maßgebend für Wieghardts weitere Entwicklung. Bei Kriegsausbruch emigrierte er in die USA. 1946 erhielt er einen Lehrauftrag am „Art Institutes of Chicago“ Zu seinen Studenten zählten Claes Oldenburg, Leon Golub und Robert Indiana 1981 übereignete Nelli Bar-Wieghardt einen großen Teil des Nachlasses dem Museum seiner Heimatstadt Lüdenscheid. In der Humboldt-Villa werden über 50 Papierarbeiten – Zeichnungen, Skizzen und Grafiken Paul Wieghardts aus der Zeit vor 1945 ausgestellt.

 

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