????????
Kierspe. Ein archaisches Instrument neu vorgestellt. Das Horn steht im Mittelpunkt des nächsten Rönsahler Kirchenkonzerts. Das Horn ,wird in seinen  bekanntesten Erscheinungsformen  Waldhorn, Naturhorn, Parforce(-Jagd)-horn und Alphorn vorgestellt. Ausführende sind Wilhelm Junker und Matthias Pflaum (Hörner) sowie H. P. Kortmann (Orgel).

Ein roter Faden

Die Vorstellung aller Instrumente – das ist einer der roten Fäden, die sich durch die Programme der Rönsahler Kammermusikreihe ziehen.  Am Samstag, 17. Januar, wird um 19 Uhr in der ev. Servatiuskirche Rönsahl, Kirchstraße, 58566 Kierspe, das Horn vorgestellt,  eine Instrumentenart, die den Menschen schon seit prähistorischer Zeit begleitet.

Es kann aus verschiedensten Materialien gefertigt sein. Mit seinem archaischen Klang diente es bis heute als Signal- und Ritualinstrument. Seinen Einzug in die Kunstmusik hielt es erst am Ende des 17. Jhdts. unter dem franz. König Ludwig XIV., der 14 Parforce-Hornisten für die Gestaltung der Hofmusik beschäftigte. Seit dem 18 jahrhundert wurden die Hörner durch Erweiterung der Spieltechnik (Stopfen), Veränderung der Form, den Wechsel von Kessel- auf Trichtermundstück, Erfindung von Ventilen (19. Jahrhundet) und schließlich durch Entwicklung von Doppel- und Tripelhörnern immer weiter vervollkommnet

Präsentation von Klang- und Spieltechnik

Wilhelm Kortmann, unterstützt von Matthias Pflaum, wird gleich vier Bauarten dieses archaischen Instrumententyps im Gepäck haben:  Das vertraute Waldhorn natürlich, aber auch seltener zu sehende  Exemplare wie das Natur-, das Parforce- und das urige Alphorn!  Begleitet von H.P. Kortmann an der historischen Kleine-Orgel werden sie unter dem Motto „Per corni e organo“  Klang und Spieltechnik der Hörner demonstrieren, überwiegend anhand von Werken barocker Komponisten.

Wie immer sind die Besucher in der heimeligen Servatiuskirche optisch und klanglich „mit der Nase dabei“ und können die Musiker bestens beobachten. Nach dem Konzert ist Gelegenheit, die Instrumente zu „begreifen“ und Fragen an die Solisten stellen.  Damit das auch allen interessierten Kindern und Jugendlichen möglich ist,  kommen diese schon für nur drei Euro ins Konzert. Erwachsene zahlen 12 Euro Eintritt.

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here