Kita 21
Der Fachdienst Jugendamt-Kindertageseinrichtungen hat kurzfristig noch zwei Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu vergeben.

Lüdenscheid. Die CDU-Ratsfraktion möchte den Beschluss über Anhebung der Elternbeiträge für die Betreuung in Kindertagesstätten in den Jahren 2016 und 2018 auf die Beratungen für den Haushalt 2016 verschieben. Dann soll auch über die Erhebung von Beiträgen für Geschwisterkinder diskutiert werden. Das geht aus einem Antrag hervor, den die CDU in die Ratssitzung am 18. Mai einberingen will.

Zudem schlägt die CDU die Bildung eines Arbeitskreises vor. Er soll aus Vertretern der Verwaltung, aller Fraktionen und der betroffenen Elternschaft (Kita21) bestehen. Ziel dieses Arbeitskreises soll die gemeinsame Erarbeitung einer für alle Seiten akzeptablen Lösung hinsichtlich der Erhebung von Kita-Beiträgen sein. Die CDU hofft, dass auf diesem Weg mehr Einvernehmen zu erzielen ist.

In der Antragsbegründung heißt es, dass die allermeisten der betroffenen Eltern von der geplanten Erhöhung erst vor Kurzem Kenntnis erlangt hätten und daher wenig Möglichkeiten gehabt hätten, eigene Vorstellungen und Ideen in die Diskussion einzubringen.

Lüdenscheid soll für junge Familien attraktiv bleiben

„Einerseits muss die Situation des städtischen Haushalts verbessert und somit grundsätzlich auch Beiträge und Gebühren erhöht werden, andererseits muss Lüdenscheid gerade für junge Familien attraktiv und interessant bleiben“, schreiben die Antragssteller. Ein großer Teil der Familien sei trotz der „sozialverträglichen“ Staffelung der Kita-Beiträge, bereits jetzt finanziell erheblich belastet. Trotz dieser Staffelung seien es gerade mittlere Einkommen, also die sogenannten „Normalverdiener“, die von entsprechenden Erhöhungen in der Regel besonders belastet würden. Seien beide Elternteile erwerbstätig, werde schnell ein solches Einkommen und damit ein relativ hoher Kita-Beitrag erreicht.

Neue Ideen im Arbeitskreis

Ein Arbeitskreis mit allen Beteiligten biete zudem die große Chance, in aller Ruhe die unterschiedlichen Standpunkte diskutieren zu können und möglicherweise zu bisher noch nicht genannten Vorschlägen zu kommen. Sollten die Gespräche keine Ideen zur Haushaltsverbesserung bzw. zur Einigung hervorbringen, könne mit dem Haushalt 2016 und der in dem Zusammenhang zu beratenden Neujustierung des Haushaltsicherungskonzeptes (HSK) immer noch eine entsprechende Beitragserhöhung beschlossen werden. Bei dieser Vorgehensweise gehe dem kommunalen Haushalt nach heutigem Stand nichts verloren. Dies gelte besonders vor dem Hintergrund der Verzögerung des Haushalt-2016-Zeitplans.

 

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