Szene aus der Iszenierung "Hiob". Foto: Stefan Kühle

Hagen. Ab dem 1. Dezember 2015 (Vorstellung um 12 Uhr im Lutz) steht wieder das Stück „Hiob“ nach dem Roman von Joseph Roth in der Theaterfassung von Koen Tachelet auf dem Spielplan. Das teilt das Theater Hagen mit.

Zur Romanvorlage ist online zu lesen: »Hiob«, 1930 als Joseph Roths siebter Roman erschienen, erzählt eine zeitlose Geschichte über Traditionen und den Zerfall familiärer Bindungen – eine Geschichte über festen Glauben, Emigration, Assimilation, Verzweiflung und Hoffnung. „Hiob“ ist eine Chiffre für Schicksale, die man überall auf der Welt kennt – auch in Hagen, auch heute.

Die Handlung: Südrussland, jüdisches Dorfleben, vor dem ersten Weltkrieg. Mendel Singer, frommer Jude, leidgeprüft, genügsam. Frau Deborah. Zunächst drei Kinder – Sorgenkinder. Dann die Tragödie: Menuchim – der jüngste Sohn – mehrfach behindert. Die Familie zerfällt. Alle sterben. Nur Mendel bleibt. Und Menuchim. Und eines wächst: Der Zweifel an Ihm. Dem Unaussprechlichen. Dort oben. Wo ist er?

Das Ensemble: Regie führte Miriam Michel, die Ausstattung schuf Jeremias H. Vondrlik. Auf der Bühne wirken: Firat Baris Ar, Thomas Bauer, Anna Baumgart, Dominik Hahn, Philipp Hohmann, Shkumbin Imeri und Leandra Stampoulis.

Weitere Aufführungstermnine: 2., 8., 9., 15. und 16. Dezember 2015 – jeweils 12 Uhr, sowie am 10. Dezember um 19.30 Uhr). Karten gibt es an der Theaterkasse oder unter 02331-207-3218, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen, so die Mitteilung aus dem Theater Hagen.

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