Das Ensemble der Gesangsklassen von Rebecca Henke und Cornelius Berger gab ein Konzert auf hohem Niveau im Pfarrsaal St.Joseph und Medardus. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Unter dem Motto „Heute beginnt der Rest Deines Lebens …“ präsentierten sich am Sonntag, 11. September, die Gesangsschüler von Cornelius Berger und Rebecca Henke bei einem Schülerkonzert im Gemeindehaus St. Joseph und Medardus (Sauerfeld). Einige der Schüler bereiten sich gerade professionell auf ein Musicalstudium vor und zeigten daher ihr Prüfungsprogramm.

Eine Reise kreuz und quer durch die Musicalwelt

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Annika Thunig sang einen Song aus der „Little Mermaid“.

Insgesamt 14 Schüler zeigten an diesem Nachmittag, was sie gelernt hatten. Anke Türk, Annika Thunig, Celine Reynaud, Elke Springob, Fabienne Schoppmeiser, Julia Hingst, Jacqueline Groß, Manuel Ihm, Magdalena Giesa, Marleen Türk, Melina Natt, Robin Brunsmeier, Saskia Illhardt, Stefan Bröcher und Svenja Häbel, nahmen ihre Gäste mit auf eine spannende Reise kreuz und quer durch die Musicalwelt. Begleitet wurden sie dabei am Klavier von Rebecca Henke, Cornelius Berger und Axel Diller sowie Robin Brunsmeier an der Gitarre.

Das Schwierigkeitslevel lag beachtlich hoch

Manuel Ihm. Tolle Stimme, große Ausstrahlung!
Manuel Ihm. Tolle Stimme, große Ausstrahlung!

Das Programm hatte es in sich. Das Schwierigkeitslevel lag beachtlich hoch. Die Schüler von Rebecca und Cornelius begannen in einem gemeinsamen Intro mit dem Song „Heute beginnt der Rest Deines Lebens …“ aus dem Musical „Ich war noch niemals in New York“. Dieser Einstieg ließ auf mehr hoffen, sorgte er doch bereits für das richtige Gänsehaut-Feeling. Und genau  so ging es nahtlos weiter. Ob mit dem zu Herzen gehenden „So möcht`ich sein“, gesungen von Manuel Ihm, dem Song „The World Above“ aus der „Little Mermaid“, zart  vorgetragen von Annika Thunig oder dem zu Tränen rührenden „Vielleicht mag ich es so“ aus „Wild Party“, herzzerreißend gesungen von der schon sehr bühnenerfahrenen Julia Hingst.

Vollkommen unplugged

Jacqueline Groß, sie ist nicht nur Sängerin, sondern ebenso auch noch Ballerina.
Jacqueline Groß, sie ist nicht nur Sängerin, sondern ebenso auch noch Ballerina.

Gut waren sie alle, ohne Ausnahme, jüngere wie ältere Sänger und Sängerinnen, die sich da völlig allein vor ihr Publikum trauten und ganz ohne Mikrofon und wirklich vollkommen unplugged eine wunderbare Show ablieferten.

Wer schon einmal einsam und alleine vor vielen Menschen gestanden hat, weiß, was es bedeutet, in dem Moment, wenn man aus dem Saal heraus erwartungsvoll angeschaut wird, zu singen. Und dann noch gut. Man kann dabei durchaus das Gefühl haben, gleich in Ohnmacht zu fallen. Was immer noch besser ist, als einfach gar nichts heraus zu bekommen. Ja, das zieht man als Sänger durchaus vor: Lieber auf der Bühne tot umfallen, als keinen einzigen Ton herausbekommen.

Die Aufregung war dann auch spür- und greifbar. Aber: Gerade das machte diese Vorführung so authentisch und so nahbar. Als Zuschauer war man tief berührt von soviel Talent und dem Mut dieser begabten Musiker.

Da gab jeder sein Bestes

Eine gelungene Performance lieferten sie alle!
Eine gelungene Performance lieferten sie alle!

Da gab jeder sein Bestes und so machte auch der eine oder andere kleine Patzer nichts aus, wussten doch alle, dass es nur an der großen Aufregung lag, dass mal eine Stimme nicht ganz auf dem Punkt war oder eine Textzeile vergessen wurde. Was machte das schon, angesichts so viel echtem Talent, Begeisterung und Herzblut, mit dem die Sänger dort auf der Bühne standen.

Da war z.B. Marleen Türk, noch ganz jung, die eine klassische Stimme hat, der man ohne weiteres zutraut, einmal auf den ganz großen Opernbühnen zu bestehen oder Jacqueline Groß, die nicht nur singen kann, sondern zudem auch den Spitzentanz perfekt beherrscht. Oder die Tanzpädagogin Celine Reynaud, die wie eine Fee über die Bühne schwebte und dabei bewies, dass sie ebenso gut singen wie tanzen kann.

Sehr hohes Niveau

Alle waren gut und zeigten, auf welch hohem Niveau im Gesangsstudio in der Freiherr-Vom-Stein-Straße gelehrt und gelernt wird. Cornelius Berger und Rebecca Henke, die selber noch ganz  jung sind, bewiesen an ihren Schülern bei diesem Event, dass es sich lohnt, sich von ihnen ausbilden zu lassen.

Robin Brunsmeier alias Binyo

Prominenter Schüler von Cornelius: Robin Brunsmeier alias BINYO.
Prominenter Schüler von Cornelius: Robin Brunsmeier alias BINYO.

Für viele Anwesenden durchaus die Überraschung das Nachmittags:

Der Singer- / Songwriter Robin Brunsmeier, den meisten wohl eher als BINYO bekannt, ist ebenfalls Schüler von Cornelius Berger. BINYO machte im vergangenen Jahr musikalisch einen Riesensprung, sichtbar, hörbar, erlebbar. Er ist auf dem Weg nach oben und wird zweifelsohne in absehbarer Zeit großen Erfolg haben.

Jetzt weiß man, was man eh schon vermutete, nämlich, dass der Master of Arts (Deutsche Pop Akademie), sich nicht auf seinen bisherigen schon sehr beachtlichen Erfolgen ausruht, sondern immer und beständig an sich arbeitet. Er trat bei diesem Konzert gleich zweimal auf. BINYO mit Gitarre, mal ganz alleine, das hat etwas sehr feines und sehr exklusives. Seine Songs „Fahrrad“ und „Immer wieder“ kamen beim Publikum dann auch sichtlich gut an.

Große Bühnenerfahrung

Rebecca Henke und Cornelius Berger, die beiden Lehrer.
Rebecca Henke und Cornelius Berger, die beiden Lehrer.
Cornelius Berger ist nicht nur Gesangspädagoge, Chorleiter und chorischer Stimmbildner, sondern hat zudem auch noch ein Musikstudium für das Lehramt Sekundarstufe II an der Uni Siegen absolviert.
Rebecca Henke hat die Theaterfachschule Siegburg (Ausbildung in Gesang, Tanz, Schauspiel und Klavier) besucht und ihr Studium der Gesangs- und Musikpädagogik als Bachelor of Music mit der Note 1,3, an der Musikhochschule Köln, erfolgreich abgeschlossen. Beide verfügen über große Bühnenerfahrung, lieben Musicals und bilden schon seit Jahren erfolgreich großartige Sänger und Sängerinnen aus. Zudem bereiten sie junge Musiker für die Eignungsprüfungen an Hochschulen und Akademien vor. Zusammen betreibt das junge Paar in der Lüdenscheider Freiherr-vom-Stein-Straße ein Gesangsstudio, in dem man sich von ihnen schulen und ausbilden lassen kann.

Wer mehr über sie erfahren will, kann sie auf ihren Webseiten besuchen oder einfach einmal eine Probestunde vereinbaren: www.cornelius-berger.de und www.rebecca-henke.de

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1 KOMMENTAR

  1. Das war ja eine fantastische Aufführung mit Darbietungen auf sehr hohem Niveau!!
    Herzlichen Glückwunsch an die beiden Gesangslehrer!!!!
    Schade, dass ich nicht dabei sein konnte. Der ausführliche Artikel hat mir einen lebendigen Eindruck vermittelt.
    Martina Henke

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