Unterzeichneten im Herscheider Rathaus den neuen Strom-Konzessionsvertrag: Wolfgang Hinz, Uwe Schmalenbach und Johannes Groß. Beteiligt an der Vertragsgestaltung waren Enervie- Vorstandssprecher Erik Höhne, Sabine Plate-Ernst und Lothar Weber.

Herscheid. Wie selbstverständlich: Man drückt auf den Lichtschalter und es leuchtet. Klar ist aber: Ohne Strom und eine sichere Stromversorgung ist das gar nicht so selbstverständlich. Dass Kühlschrank, Waschmaschine und Co. weiter laufen wie gewohnt, dafür hat die Gemeinde Herscheid in der vergangenen Woche einen neuen Konzessionsvertrag mit der Enervie Vernetzt GmbH abgeschlossen. Bürgermeister Uwe Schmalenbach und Wolfgang Hinz, Geschäftsführer von Enervie Vernetzt sowie Prokurist Johannes Groß unterzeichneten den Vertrag, der beide Partner für die nächsten 20 Jahre bindet.

Damals unter dem Namen Elektromark

Damit setzen die Ebbegemeinde und der Stromversorger eine langjährige Partnerschaft fort. Vor 20 jahren hieß der Herscheider Strompartner noch Elektromark. Heute trägt er lediglich den neuen Namen Enervie Vernetzt.

Die Gemeinde Herscheid hatte sich im Herbst 2014 entschieden, frühzeitig den Strom-Konzessionsvertrag auszuschreiben. Das Ziel: Die Laufzeiten der Strom- und Gaskonzessionsverträge sollten harmonisierten werden. Den Vertrag über die Gasversorgung hatte die Gemeinde Mitte Juni mit der RWE für weitere 20 Jahren abgeschlossen.

Konzentration auf die Region

Herscheids Bürgermeister Uwe Schmalenbach ist mit dem Ergebnis des von der Gemeinde geführten Verfahrens zufrieden. „Das Angebot der Enervie-Gruppe hat umfänglich unseren Vorstellungen entsprochen. Wir haben die von uns erfolgten Ziele erreicht und so konnte sich der Rat für dieses Angebot entscheiden“, sagt der Rathaus-Chef. Er Höhne, Vorstandssprecher der Enervie betont: „Wir wollen der Energie-Partner der Gemeinde bleiben.Gerade unter der zukünftig noch stärkeren regionalen Fokussierung der Enervie-Gruppe ist dieser Neuabschluss für 20 Jahre ein wichtiges Zeichen in der Region und für unsere Mitarbeiter.“

Die Kooperation zwischen der Ebbegemeinde und dem Stromversorger hat Tradition. Seit 1920 hängt Herscheid am Elektromark/Enervie-Netz.

2014 hat das Unternehmen eine neue Station im Wiebruch errichtet. Sie sichert die Versorgung im Industriegebiet Friedlin. Aktuell ist auch die Erneuerung von Leitungen vom Schützenplatz zur Grundschule am Rahlenberg.

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