Im Gebäude der ehemaligen Hermann-Gmeiner Grundschule sollen vorübergehend 150 Flüchtlinge untergebracht werden.

Lüdenscheid. Die Hermann-Gmeiner-Schule ist ab Dienstag, 28. Juli, Unterkunft für 150 Flüchtlinge. Dies teilt die Lüdenscheider Stadtverwaltung mit.

Es habe sich die Notwendigkeit ergeben, im Wege der Amtshilfe für die Bezirksregierung Arnsberg sehr kurzfristig zusätzlich 150 Flüchtlinge vorübergehend aufzunehmen. Eine Notunterkunft werde in der ehemaligen Hermann-Gmeiner-Schule eingerichtet. Sie habe sich nach der Besichtigung mehrerer Objekte als geeignet erwiesen und werde zurzeit für die Unterbringung der Flüchtlinge hergerichtet.

Unterstützung durch Johanniter und THW

Die Flüchtlinge werden bereits am Dienstag erwartet. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden und Hilfsorganisationen arbeitet die Stadt mit Hochdruck an den Vorbereitungen. Die Betreuung werde die Johanniter-Unfallhilfe übernehmen.Das Technische Hilfswerk unterstützt die Stadt bei der Einrichtung und dem Aufbau von Feldbetten. Noch heute sollen die Anlieger in der Nachbarschaft der Schule informiert werden. Außendienstmitarbeiter der Stadt sollen entsprechende Schreiben verteilen.

Da die Flüchtlinge Erst-Ankömmlinge seien, müssten unter anderem zunächst Erfassungs- und Registrierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Deshalb wird die Bevölkerung gebeten, in den ersten Tagen nach der Ankunft von einer direkten Kontaktaufnahme abzusehen. Ein Wachdienst werde den Zutritt zu der Notunterkunft regeln und allgemein für die Sicherheit und Ordnung sorgen.

Zeitlich befristete Amtshilfe

Wer Flüchtlinge mit Sachspenden oder Betreuungsangeboten unterstützen möchte, kann sich an das Sozialamt werden. Unter der städtischen Rufnummer 0 23 51/17 23 56 werden dort geeignete Ansprechpartner vermittelt.

Aus welchen Ländern die Menschen kommen und wie lange sie in Lüdenscheid bleiben werden, lasse sich noch nicht sagen. Die Stadt stellt zudem klar, dass es sich nach Rücksprache mit der Bezirksregierung Arnberg um eine zeitlich befristete Amtshilfe handele.

Die Stadt hat unter Telefon 0 23 51/ 17 11 22 eine telefonische Auskunftsstelle eingerichtet.

Da die Mitarbeiter des Sozialamtes vollständig mit den jetzt zu treffenden vorbereitenden Maßnahmen befasst sind, wurde das Sozialamt heute für den normalen Besucherverkehr geschlossen.

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