50 Führungskräfte von Hilfeorganisationen trafen sich zur Fortbildung. Foto: Langhammer/Märkischer Kreis

Lüdenscheid (pmk) – Was wäre wenn? Eine einfache Frage, die sich 50 Angehörige von Hilfsorganisationen bei ihrer Fachtagung im Lüdenscheider Kreishaus stellten. Anlass für die Zusammenkunft von Mitgliedern der Feuerwehr, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter Unfallhilfe und des Malteser Hilfsdienstes war das im Mai 2012 in Kraft getretene neue MANV-Konzept.



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MANV steht für „Massenanfall Verletzter“. Darin geregelt werden alle Einsätze mit einer Vielzahl von Verletzten oder Erkrankten, die über das Tagesgeschäft der Rettungsdienste hinausgehen. Neu ist unter anderem die starke Einbindung der Einsatzeinheiten bereits ab einer Anzahl von sechs bis zehn Verletzten. Die Fortbildungsveranstaltung richtete sich an die Führungskräfte aller Einsatzeinheiten aus dem gesamten Märkischen Kreis.

René Konings und Jochen Reiffert, die für den Märkischen Kreis als Fachberater für MANV und den Behandlungsplatz fungieren, informierten die Teilnehmer über die taktische Aufgabe der Einsatzeinheiten innerhalb des neuen Konzeptes. Ein Behandlungsplatz ist eine Einrichtung mit einer vorgegebenen Struktur, an der Verletzte und/oder Erkrankte notfallmedizinisch versorgt werden. Von dort erfolgt der Transport in die Krankenhäuser. Nicht nur die Veranstaltung stieß auf großes Interesse, die Einsatzeinheiten freuen sich auch auf die neue Aufgabe. Durch die stärkere Einbindung auch bereits schon bei kleineren Einsätzen, bekommen sie die erforderliche Praxis und Übung auch für den Fall, wo sie es dann doch mit einer viel größeren Zahl an Verletzten zu tun haben.

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