Zum 1. mai (Kirschblütenfest) will Jennifer Driesen (li.) ihr Cafe im englischen Stil eröfffnen. Foto: Rüdiger Kahlke

Halver. Neues Leben in der alten Scheune. Wo Brot im Steinofen gebacken wurde, zieht jetzt ein Café ein. Die Heesfelderr Mühle, ein uraltes bäuerliches Ensemble, wird internationaler. „Tea Time Cottage“ nennt Jennifer Driesen ihr Café, mit dem sie eine „kleine Auszeit in den Alltag“ bringen will. Catering in englischem Stil betreibt die junge Frau aus Lüdenscheid schon jetzt. Am 1. Mai, zum traditionellen Kirschblütenfest an der Heesfelder Mühle soll das Café im englischen Country Stil eröffnen.

Aber: Es soll nicht nur zur klassischen Tea Time am Nachmittag Snacks und das Kultgetränk der Briten geben. In naher Zukunft möchte Jennifer Driesen auch Frühstück anbieten. Bei gutem Wetter ist Außengastronomie geplant. Und dann können Wanderer oder Radler zur Tea Time auch ein Glas Wein bekommen.

Als Au-pair Geschmack an britischer Lebensart gefunden

Als Au-pair hatte sie in England gearbeitet und ihr Faible für den britischen Stil entwickelt. „Ich fand die Tradition toll“, sagt sie mit Blick auf den Five o’clock-Tea. Das sei feiner und eleganter als Kaffee und Sahnetorte. Entsprechend will sie kleines Gebäck und gewürztes Brot anbieten. „Süß und herzhaft, klein und fein, locker und stilvoll“ umschreibt sie ihre Vorstellungen von dem eigenen Café. Dieser Stil und das rustikale Ambiente um die Heesfelder Mühle passen ihrer Meinung nach gut zusammen. Ganz im Stile des Vereins will auf nachhaltige Angebote, frische und regionale Produkte setzen

Picknick auf der Wiese

14. April 2015: Jennifer Driesen (mit Kappe) will in der ehemaligen Bäckerei der Heesfelder Mühle ein englisches Cafe einrichten. Unter dem Begriff Tea Cottage" will sie Five o'Clock Tea time anbieten , fein im englischen Stil mit süßen und herzhaften Kleinigkeiten. Unterstützt wird sie von ihrer Mutter Randie Klefinghaus. Start soll zum Kirschblütenfest am 1. Mai sein. Foto: Rüdiger Kahlke
Britische Lebensart zur Tea Time wollen Jennifer Driesen (re.) und ihre Mutter Randie Klefinghaus in die alte Heesfelder Scheune bringen. Foto: Rüdiger Kahlke

Events sollen für Aufmerksamkeit sorgen. An Feiertagen kann sie sich ein britisches Picknick mit Decken auf der Wiese vorstellen. Die Zutaten gibt es dann im Cottage-Café. Mit ihrem Konzept habe sie „ein absolutes Alleinstellungsmerkmal“, meint die PR-Beraterin. Tea Time gebe es allenfalls in exklusiven Hotels. Und in einigen kleinen Cafés in Großstädten. Gleichwohl ist ihr klar, dass sie „Pionierarbeit betreiben muss“. Von der Idee ist sie überzeugt. Auch viele Kaffee-Trinker seien schon auf die Tea Time angesprungen. Und natürlich „gibt es im Sortiment auch Kaffee-Spezialitäten.“

Im Cottage Café gibt es neben Scones und Sandwiches oder Salat auch Schürzen oder Tischdecken im Laura-Ashley-Stil. Dafür ist Jennifer Driesens Mutter Randie Klefinghaus zuständig. Und wenn Gäste in Cordhose, Karo-Sakko und Schiebermütze zum Tee kommen, ist das erwünscht. Jenniger Driesen kann sich vorstellen, dass der stilsichere Auftritt mit einem kleinen Sekt belohnt wird. Über Aktionen denkt sie noch nach. Auch Männer sollten keine Scheu haben, sich zur Tea Time die kleine Auszeit vom Alltag zu gönnen – und Sacco muss auch nicht sein.

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