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Neuenrade. (ots) Ein 63-jähriger Hauseigentümer überraschte am heutigen (Dienstag) Morgen gegen 2.20 Uhr in seinem Haus in Neuenrade-Affeln einen Einbrecher. Der 63-Jährige schoss mit einem Revolver auf den Eindringling und verletzte ihn tödlich.

Laut Bericht u.a. des WDR ist der Hausbesitzer Jäger und besitzt den Revolver legal. Er gab an, aus Notwehr geschossen zu haben. „Der Hausbesitzer gab an, dass er etwas gehört habe“, sagt Staatsanwältin Beatriz Föhring von der Staatsanwaltschaft Hagen. Im Dunkeln habe er eine Person erkennen können und sich von ihr bedroht gefühlt. Der Hausbesitzer schoss ein Mal mit einem Revolver auf den Kopf des mutmaßlichen Einbrechers. Dabei verletzte er ihn so schwer, dass er später in einem Krankenhaus starb.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Es gebe allerdings Indizien, die die Notwehr-Version bestätigen, sagt Staatsanwältin Beatriz Föhring. Nach WDR-Informationen wurde am Tatort ein Messer gefunden.

Der 18-Jährige ist albanischer Nationalität und war einer Unterbringungseinrichtung in Herford zugewiesen. Die Polizei vermutet, dass mindestens ein Komplize an dem Einbruch beteiligt war und sucht Zeugen, die diesen oder einen Fluchtwagen bemerkt haben.

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