Werner Turck
Werner Turck ist am Samstag im Alter von 82 Jahren gestorben.

Halver. Werner Turck – sein Name ist untrennbar mit der Stadt Halver verbunden. Der Ehrenbürger und Unternehmer ist am Samstag, 25. April, im Alter von 82 Jahren gestorben. Bei der Verleihung der Ehrenbürgerurkunde im Jahr 2012 bezeichnete Bürgermeister Dr. Bernd Eicker Werner Turck als einen „Unternehmer aus Leidenschaft“. Diese Leidenschaft habe dazu geführt, dass die Firma Turck in Halver mittlerweile 1000 Menschen Arbeitsplätze biete – und noch weiteren 2000 in Deutschland und weiteren 19 Ländern.

Unternehmensgründung im Jahr 1965

Rückblende: 1965 gründete Werner Turck gemeinsam mit seinem Bruder Hans aus Mülheim das Unternehmen an zwei Standorten. In Halver erfolgte der Start an der Humboldtstraße, und zwar im Wohnzimmer der Familie Turck. Weiter ging es auf dem Dachboden des Hauses. Dort wurde auch der erste Mitarbeiter beschäftigt. Die Expansion setzte sich fort und zwar in einem Schuppen nebenan. Dort wurden mehrere Mitarbeiter beschäftigt. Ein Buchhalter kam hinzu. Er fand seinen Arbeitsplatz in einem ehemaligen Taubenschlag. Schon 1973 wurde Turck USA gegründet. In Halver entstanden in der Folge weitere Werke, erst an der Goethestraße, hinter dem Wohnhaus von Werner Turck, später eins am Kirchlöher Weg. Veranlagung und Erfahrungen mit seinem ersten Arbeitgeber brachten den jungen Werner Turck auf den Weg in die Selbstständigkeit. In seinen Adern floss eben das Unternehmerblut der Familie.

Hohes Ansehen auch als Politiker

Der Name Werner Turck besitzt nicht nur Klang in der Elektrotechnik- und Elektronikbranche. Werner Turck hat es als UWG-Ratsherr und Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft zu Ansehen gebracht. Er prägte lange Jahre die Geschicke der Wohnungsgesellschaft Halver und stellte sich in den Dienst der damaligen Sparkasse Halver-Schalksmühle. Der Unternehmer übernahm weitere Ehrenämter und trat immer wieder als Förderer von Kunst und Kultur hervor. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Inge gründete er die Inge und Werner Turck-Stiftung. Sie ist mit einem namhaften Betrag dotiert Ihr Stiftungszweck ist es u.a., Bildung, Kunst und Musik sowie den Heimatgedanken zu fördern.

Träger des Bundesverdienstkreuzes

Auch das Land Nordrhein-Westfalen würdigte die vielfältigen Verdienste von Werner Turck. Im Dezember 2014 wurde er in Mülheim mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

 

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