Hajo Hoffmann
Hajo Hoffmann spielt am 22. Januar in Schalksmühle sein Ukulele-Programm "Crossover & Spirituals".

Schalksmühle. Hajo Hoffmann ist Musiker und ein Spieler. Er spielt mit Stimmungen, den musikalischen Genres, dem Publikum und er spielt die Ukulele wie kaum ein anderer in Deutschland. Am Donnerstag, 22. Januar, präsentiert Hajo Hoffmann sein Ukulele.-Programm „Crossover & Spirituals“ im Saal der Freien evangelischen Gemeinde Schalksmühle an der Jägerstraße 6. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden gebeten.

Vierklang statt Dreiklang: Hajo Hoffmann wird sein Publikum mit Musik unter dem Motto Heiterkeit, Gemeinsamkeit, Farbigkeit und Gelassenheit unterhalten.

Musiker aus Schalksmühle

Der Musiker aus Schalksmühle spielt eine Konzert-Ukulele in Quinttstimmung und benutzt als Effektgerät einen Boss-Loop. Dazu kommen seine Stimme und sparsam eingesetzte Percussion-Elemente. So erhebt er die Ukulele in den Rang eines Soloinstruments, das ihm völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Hajo Hoffmann geht den Weg des Crossover konsequent und innovativ. Deshalb gilt er als der Ukulele-Crossover-Künstler in Deutschland.

Hajo Hoffmann baut Brücken aus Musik

Der Saiten-Virtuose verbindet in seiner Musik die unterschiedlichsten Musikrichtungen, Kulturen und damit Menschen. Er spielt eben Weltmusik – eine Musik, die Brücken baut. Dazu passt auch ein Abstecher in die Welt der Spirituals. Sie vermischen afrikanische Religiosität mit christlicher Lehre und künden von der Hoffnung und dem festen Glauben an eine bessere Welt. „Dass Menschen Sklaverei und Unterdrückung standgehalten haben und wie sie den ungebrochenen Wunsch nach Freiheit und Erlösung in ihren mündlich überlieferten Songs noch heute ausdrücken fasziniert mich ungeheuer“, sagt Hajo Hoffmann.

Fünf Jahre in Brasilien eine wichtige Zeit

Auch bei portugiesischen oder brasilianischen Klängen ist der Musiker ganz in seinem Element. Hajo Hoffmann lebte fünf Jahre lang in Brasilien und studierte dort die Mandoline. „Eine ganz wichtige Zeit in meinem Leben“, sagt er. Das spürt das Publikum, und lässt sich von der Lebensfreude, die beispielsweise in dem Gassenhauer „Bananeira“ von Jo Donatu aufschäumt, gern anstecken. Seinem Ruf als Meister der Konzert-Ukulele wird er mit der gefühlvoll interpretierten Fantasie Nr. 4 aus den zwölf Fantasien für Violine von Georg Philipp Telemann gerecht. Und mit „Polstergeist“, das auf dem Kinderlied „Es geht ein Bi Ba Butzemann . . . “ basiert, zaubert er immer wieder ein Lächeln in die Gesichter der Zuhörer.

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