Hajo Hoffmann besitzt ein untrügliches Gespür für das Besondere. Seine neue CD „Los – gelassen“ ist der beste Beweis. Sie erscheint Ende Januar weltweit bei Acoustic Musik Records. Mit zehn Titeln, darunter zahlreiche Eigenkompositionen, geht der 55-jährige Schalksmühler mit seiner Konzert-Ukulele an die Grenzen seines umfassenden Crossover-Konzeptes. Klassik, Jazz und Weltmusik treffen sich zu einer hörenswerten Melange aus Instrument, Percussion und Einspielungen mit seinem Dr. Loop, einem Effektgerät.



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Hajo Hoffmann ist dabei kompromisslos und innovativ. Die „Chaconne“ von Johann Sebastian Bach, ein vielschichtiges Meisterwerk, wird von Hajo Hoffmann virtuos interpretiert. Bei „Vamos enfrente“, dem Opener, geht mit dynamischen Riffs die Post ab. „Lovis – Love is“, ist seiner kleinen Tochter Lovis gewidmet. Das Stück bezaubert mit feinfühligen Harmonien und zärtlichen Tönen – ein Liebeslied eben.

Deutsches Liedgut im neuen Gewand: „Alle Vögel sind schon da“ erscheint im jazzigen Festkleid. Hajo Hoffmann interpretiert es voller Spielfreude und Spielkunst. Und in den rasenden Passagen glaubt man, den Mann mit der Ukulele lachend vor sich zu sehen. So präsent ist Hajo Hoffmann auf allen Stücken von „Los – gelassen“, mal in Aktion, mal in Ruhe. Mit dem Gitarristen Wolfgang Stute verbindet ihn eine lange Freundschaft. Das virtuose Spiel des Hannoveraners ergänzt auf „Zebra“ Hoffmanns Kunstfertigkeit. Hajo Hoffmann erweitert mit „Los – gelassen“ die Klangwelt der Ukulele. Er steigert subtil das Element in der Musik, das gleichermaßen unter die Haut kriecht und den Kopf für neue Klangwelten befreit. „Ich liebe einfach diesen Sound“, sagt Hajo Hoffmann. Er lässt Klassiker wie Johann Sebastian Bach erklingen, er spielt Volksweisen, jazzt, er entlockt seinem Instrument Sambarhythmen oder indische Tonfolgen.

Der Musiker hat die weite Welt bereist, spielt Musik von allen Kontinenten und lebt jetzt in Schalksmühle. So gegensätzlich das erscheinen mag – für Hajo Hoffmann gehört alles zusammen. Seine Botschaft lautet „Gegensätze vereinen“ und seine Musik zeigt, dass es spielerisch möglich ist. „Bach im Ganges“ zum Beispiel paart die Musik des Orgel- und Klaviervirtuosen Johann Sebastian Bach mit indischen Klängen. Der 55-Jährige zählt zu den Größen unter den europäischen Zupfmusikern. Er spielt auch die Mandoline wie kaum ein zweiter. In den vergangenen zwei Jahren war er mit seinem Solo-Projekt „Mandovocale“ unterwegs. Die CD ist weltweit bei Acoustic Music Records erschienen.

Auch als Jazz-Violinist hat er sich einen Namen gemacht. Er war der erste deutsche Hochschul-Dozent für Jazz-Violine an der Musikhochschule Köln. Als konzertierender Geiger gab er zahlreiche Konzerte in Europa, Brasilien und den USA. Er bereiste Indien, produzierte CDs mit Musikern unterschiedlichster Herkunft, startete unter dem Dach des ehemaligen Musikgiganten Bertelsmann Music Group (BMG) zusammen mit der brasilianischen Musikerin Lygia eine kurze Karriere. Nach wie vor geht er mit der amerikanischen Sängerin Melva Houston auf Tournee.

Die Band String Thing, seine eigene Formation Viomando, die Zusammenarbeit mit dem European Swing Trio sind weitere Stationen seiner Laufbahn. Außerdem steht er als Sideman des Heinz-Rudolf-Kunze Trios „Räuber Zivil“ auf der Bühne.

Daneben spielt Hajo Hoffmann in der Formation „Marea“. Der musikalische Kopf dieses Weltmusik-Projektes ist der Hannoveraner Gitarrist Wolfgang Stute. Mit ihm gestaltet er auch die „Spirit“-Show im GOP-Varietee-Theater (bis 30. Juni in Hannover, ab 5. Juli in München). Seine Musik kommt immer von Herzen. Das spürt das Publikum.

In dem kleinen sauerländischen Ort fühlt sich Hajo Hoffmann wohl. Die vielen kleinen Kulturveranstaltungen in der Region, die Wälder rund um seinen Wohnsitz, die Menschen – das alles spricht den Musiker besonders an. Hoffmann hat den Blick und auch das Gespür für das Besondere.

Konzertdaten:

30. November, 20 Uhr, Stadthalle Meinerzhagen, mit Heinz Rudolf Kunzes „Räuber zivil“), Eintritt 32 Euro (Abendkasse)

19. Januar, 17 Uhr, „Die Tanke – Haare und Kunst“, Halver, Thomasstraße 7 (solo), Eintritt 8 Euro (Abendkasse)

23. Januar, 19.30 Freie Evangelische Gemeinde Schalksmühle, Jägerstraße 6 (solo), Eintritt frei

„Rendezvous der Saiten (Hajo Hoffmann und das „Kwartett“)

Donnerstag, 13.Februar 2014, 19.30Uhr,Ratingen-Hösel, Adolf-Clarenbach-Kirche,

Bahnhofstr.169, 40883 Ratingen, Eintritt frei

Freitag 14.Februar 2014, 20.30Uhr, Wuppertal, Neue Kirche, Sophienstr.39, 42103 Wuppertal, Eintritt 15Euro/erm.10 Euro

Samstag 15.Februar 2014, 19.30Uhr, Halver, Evangelische Nicolai-Kirche, Kirchstr.7, 58553 Halver, Vorverkaufsstelle: Gemeindebüro, Tel.: 0 23 53-90 32 14

Sonntag 30.März 2014, 15Uhr  Einlass ab 14.30 Uhr, Bochum, „Leinwand-Salon“ / Atelier Lammert u. HILDE ihr Salon-Café, I.Parallelstr.7, 44791 Bochum, Eintritt 15 Euro

 

Text & Fotos: Wolfgang Teipel

 

 

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