Dieser Totenkopf auf dem Bildschirm leitet die Erpressungs-Anweisung ein. (Foto: Polizei)

Hagen. Diese Warnung der Polizei ist dringend: Aktuell gehen Berichte über einen „Trojaner“ um, der sich in einem Anhang einer E-Mail befindet und beim Öffnen den Computer verschlüsselt. Aktuell sind in Hagen zwei mittelständische Unternehmen betroffen. Wie die Polizei in ihrem Presseportal berichtet, haben dieser Firmen Stellenangebote veröffentlicht und nun auf diese Ausschreibungen eine Bewerbung erhalten.

Trojaner statt Bewerbungsunterlagen

In beiden Fällen hatte der Absender mitgeteilt, dass sich in einer beigefügten Excel-Datei weitere Bewerbungsunterlagen befänden.

Doch es kam anders. Die Polizei schreibt: „Durch das Öffnen des Anhangs greift der Trojaner so massiv in das System ein, dass kein weiterer Zugriff auf die eigenen Daten besteht. Stattdessen erscheinen nachfolgend erst ein Totenkopf auf dem Bildschirm und anschließend eine Anweisung zum ,Freischalten‘ des Rechners durch Zahlung eines Geldbetrags.“

Rechner sofort vom Strom nehmen

Allgemein gilt der Rat, so die Polizei weiter, sofort die Stromverbindung zum Rechner zu unterbrechen und dann einen IT-Spezialisten zu Rate zu ziehen. Die Behörde appelliert an Betroffene, umgehend Anzeige zu erstatten.

In den beiden jetzt bekannt gewordenen Fällen sollten über das Darknet 1,3 Bitcoins Lösegeld gezahlt werden. Nach Angaben der Polizei entspricht dieser Betrag aktuell etwa 940 Euro.

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