Ein Beispiel für lokale Projekte: Hagener Schokolade.

Hagen. Die Stadt Hagen unterstützt die Entwicklungsziele für Nachhaltigkeit und Armutsbekämpfung in der Agenda 2030, auf die sich die Staaten beim Vereinten-Nationen-Gipfel in New York (UN-Gipfel) geeinigt haben. In der Agenda 2030 wird deutlich: Viele deutsche Städte agieren – wie auch Hagen – schon jetzt international. Kernstück der Agenda sind die so genannten „Sustainable Development Goals“ (SDGs) die nachhaltigen Entwicklungsziele.

Armut bekämpfen

In November fand das Vernetzungstreffen der Unterzeichnerkommunen der Agenda 2030 in Köln statt. Die Unterzeichnung der Resolution „Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ erfolgte zuvor im Rat der Stadt Hagen. Das oberste städtische Gremium reagierte auf den Vorschlag einer Gemeinschaftsinitiative vom Deutschen Städtetag (DST), dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) und der Servicestelle für die Kommunen in der einen Welt (SKEW).

Diskutieren und mitmachen

Die Hagener Unterzeichnung wurde beim Vernetzungstreffen aller Zeichnungskommunen am Mittwoch, 2. November, im Deutschen Städtetag in Köln gewürdigt. Themen waren unter anderem der aktuelle Stand mehr als ein Jahr nach Verabschiedung der Agenda 2030 durch die Vereinten Nationen und die Umsetzung auf kommunaler Ebene. Dazu wurde die offizielle Urkunde für die Stadt Hagen übergeben, damit auch die Bürger die
darin verbildlichten „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (SDGs – sustainable development goals) wahrnehmen und diskutieren können.

Gemeinsame Verantwortung

In insgesamt 17 Zielen geht es darum, für gemeinsame Anliegen und öffentliche Güter auch gemeinsame Verantwortung zu übernehmen. Das für die Kommunen wichtigste Ziel ist das so genannte „Stadtziel“. Dieses sieht vor, Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu machen.

Kommunen direkt betroffen

Auch die Ziele 6, 7, 9 und 13 unter den Stichworten „Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten“, „Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern“, „Eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen“, „Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen“ betreffen die Kommunen direkt.

Projekte unterstützen

Die neuen Entwicklungsziele sind mehr als eine Fortführung der bisherigen Millenniumsziele der Vereinten Nationen (UN). Ziel ist es nicht mehr, Veränderungen alleine im globalen Süden herbeizuführen. Das tut was die Stadt Hagen bereits. Sie unterstützt Portmore, Jamaika, im Rahmen ihrer kommunalen Klimapartnerschaftbei derUmsetzung verschiedener Projekte. Zudem entwickelte der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) ein Projekt zum Know-how der Wasser- und Abwasserwirtschaft für Handwerker in Burkina Faso, Westafrika.

Handeln vor Ort

Beispiele für lokale Hagener Projekte, die das Handeln vor Ort mit Auswirkungen im Globalen Rahmen sehen, sind das integrierte Klimaschutzkonzept Hagen und abgeleitete Projekte, der European Energy Award in Hagen 2016-2020, die Plant-for-the-Planet-Akademie und die Projekte FairTradeTown Hagen und Faire Hagener Schokolade.

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