Hagen. Im Rahmen der Reihe „Hagen <w>örtlich“ laden die Stadtbücherei und die Volkshochschule Hagen am Donnerstag, 19. Oktober, um 18 Uhr, in die Stadtbücherei auf der Springe zu einem Vortrag über die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit ein.
Während des Nationalsozialismus erhielten Straßen und Plätze in vielen deutschen Städten und Gemeinden neue Namen. Durch die zahlreichen Umbenennungen gewannen sowohl die neuen Machthaber, allen voran Hitler und Göring, als auch die neuen „Helden“ und „Erinnerungsorte“ des Nationalsozialismus zusätzliche Ehre.

Der Fachreferent Dr. Marcus Weidner untersucht auf der Basis umfangreicher Recherchen in den heutigen Kommunen der Region Westfalen-Lippe die Praxis der Um- und Neubenennung und geht dabei vor allem Ursachen, Anlässen und Formen sowie der (teilweisen) Rückabwicklung in der Zeit nach 1945 nach.
Der Eintritt beträgt 5 Euro. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS mit Angabe der Kursnummer 1001 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet www.vhs-hagen.de.

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