Foto: pixabay.com

Werdohl. Schimmelpilze sind unliebsame Mitbewohner, die unserer Gesundheit schaden können. Die Ursachen für Schimmelbefall in Wohnräumen können bauliche Mängel sein. Aber auch das Verhalten beim Heizen und Lüften entscheidet mit, ob der Pilz sich wohlfühlt. Wer mehr über mögliche Maßnahmen gegen Schimmel erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, in die Stadtbücherei Werdohl zu kommen. Dort bieten die Experten der Umweltberatung am Samstag, 17. Dezember, während der
Öffnungszeit von 9 bis 12 Uhr an der Freiheitstraße 1 Informationen und Beratung rund um das Thema Schimmel an.

Ein Schimmelbefall ist immer auf zu viel Feuchtigkeit zurückzuführen. Durch Duschen, Kochen, Atmen und Wäschetrocknen wird die Luft in den Innenräumen tagtäglich mit Wasser angereichert. Schlägt dieser Wasserdampf sich an kühlen Flächen in der Wohnung nieder, finden Pilzsporen hier idealen Nährboden. Dagegen lässt sich aber einiges unternehmen:
Feuchtigkeit weglüften: Mindestens zweimal täglich für einige Minuten bei vollständig geöffnetem Fenster lüften, sodass Durchzug entsteht und die feuchte Luft schnell entweichen kann. Wenn nach dem Duschen, Baden oder durch das Kochen größere
Dampfmengen entstanden sind, wird am besten sofort gelüftet. Auch wenn es draußen neblig oder regnerisch ist, wird in der Heizperiode beim Lüften Feuchtigkeit abgeführt.
Richtig heizen: Nur ausreichend warme Luft kann die Feuchtigkeit in der Schwebe halten, sodass sie sich nicht auf Wänden absetzt. In Wohnräumen sind Temperaturen um die 20 Grad angenehm und auch für die Schimmel-Vorbeugung empfehlenswert. Deshalb: Die Heizung auch bei Abwesenheit nicht ausstellen, sondern nur um 2 bis 3° C herunter drehen.
Dämmen: Besonders in der kalten Jahreszeit kommt es auf die gute Dämmung des Hauses an. Denn an kalten Wänden kondensiert das Wasser und bietet damit eine feuchte
Umgebung, in der Schimmelpilze gedeihen können. Dunkle Flecken an Wohnungswänden und Zimmerecken trotz ausreichender Beheizung und Lüftung sind dann die Folgen. Hier
hilft auf Dauer nur, dass Haus- und Wohnungseigentümer eine Instandsetzung mit fachgerechter Wärmedämmung vornehmen. Denn die hebt die Temperaturen an den Innenwänden und senkt damit auch das Schimmelrisiko.

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here