Designer Günter Wermekes erhält die Finalisten-Urkunde aus den Händen von Dr. Jenn-Chuan Chern, dem CEO der Tang-Prize-Foundation. Foto: Privat

Kierspe. Aus dem Sauerland in die Welt – die Kreationen des Kiersper Designers und Goldschmied haben international einen guten Ruf. Beim Gestaltungswettbewerb für die Preismedaille des Wissenschaftspreises „Tang Prize“ zählte Wermekes mit seinem Vorschlag zu den zehn Finalisten.

Japaner Naoto Fukasawa gewinnt

Ausgewählt wurde schließlich der Entwurf des japanischen Designers Naoto Fukasawa. Seine Medaillen werden am 18. September aus die vier Preisträger des sogenannten asiatischen Nobelpreises übergeben. Jeder Träger des „Tang Prize“ erhält übrigens 1,5 Millionen Dollar Preisgeld.

Medaille aus purem Gold

Die Aufgabe war für Günter Wermekes reizvoll. Es sollte eine Medaille gestaltet werden, die den Geist des Tanz Prizes ausdrückt und seine vier Kategorien symbolisch darstellt. Gefertigt wird sie aus puren 999er Gold in einem Durchmesser von 66 Millimeter und einem Gewicht von 214 Gramm.

61 Bewerber

61 Bewerber reichten ihre Vorschläge ein. Die zehn Finalisten, unter ihnen neben Günter Wermekes auch der Designer Naoto Fukasawa (Japan), Die Niederländerin Irma Boom, eine der einflussreichsten Buchgestalterinnen weltweit, oder Harry Williamson, der australische „Designer-Papst“ stellten der internationalen Jury ihre Entwürfe im Maßstab 3:1 der international besetzten Jury in Taipeh vor.

„Einmalige Herausforderung“

Für Günter Wermekes war das ein besonderes Erlebnis. „Als Designer Gelegenheit zu bekommen, den sogenannten asiatischen Nobelpreis ein Gesicht in Form einer Medaille aus puren Gold zu geben, zumal unter solch eng gesteckten Grenzen, war für mich eine außergewöhnliche und einmalige Herausforderung. Auch wenn es nur einen Sieger geben konnte, war die Teilnahme an diesem hochkarätig besetzten Wettbewerb für alle zehn Finalisten ein Gewinn.“

Die Entwurf von Günter Wermekes und die Arbeiten der übrigen Finalisten werden anlässlich der Preisverleihung in der „National Chang Kai-Shek Memorial Hall“ in Taipeh der Öffentlichkeit vorgestellt.

Beide Seiten sind inspiriert von traditioneller asiatischer Mode und Architektur. Foto: Privat
Beide Seiten sind inspiriert von traditioneller asiatischer Mode und Architektur. Foto: Privat
Beide Seiten sind inspiriert von traditioneller asiatischer Mode und Architektur. Foto: Privat
Beide Seiten sind inspiriert von traditioneller asiatischer Mode und Architektur. Foto: Privat

Der Preis: Der „Tang Prize“ ist nach einer weltoffenen Dynastie in der Geschichte Chinas benannt. Er wurde 2012 von dem taiwanesischen Unternehmer und Mäzen Dr. Samuel Yin ins Leben gerufen. Ziel ist es, wissenschaftliche Forschung zu fördern, die für die künftige soziale Entwicklung der Menschheit bedeutend sind. Er wird in den vier Kategorien Nachhaltige Entwicklung, Biopharmazeutische Wissenschaft, Sinologie und Rechtsstaatlichkeit vergeben.

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