Plettenberg. Zur monatlichen Gruppenstunde lädt die Frauenselbsthilfe nach Krebs Landesverband NRW e. V. – Gruppe Plettenberg – Die Familie – in die Notdienstwohnung der Wieden-Apotheke, Grünestraße 11, in Plettenberg ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich am 3. August 2016 in der Zeit von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr.

Gruppenleiterin Angelika Braun schreibt: „Diese Selbsthilfegruppe ist eine Anlaufstelle für alle, die sie brauchen: für Krebspatienten und deren Angehörige, für Kinder und Partner, aber auch für Oma und Opa und alle die Gesprächsbedarf oder Interesse haben, uns zu unterstützen. Kommen sie einfach mal bei uns vorbei oder rufen sie an. Es ist alles freiwillig, unverbindlich und ohne Mitgliedsbeitrag.“

Weitere Informationen gibt Gruppenleiterin Angelika Braun (0178-7196233), E-Mail ab@netzwerkstattkrebs.de, oder die stellv. Gruppenleiterin Annette Dunker (Tel. 02391/6096776).

40 Jahre Frauenselbsthilfe

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), einer der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeverbände Deutschlands, feiert am 26. August 2016 ihr 40-jähriges Bestehen. 700 Mitglieder aus 350 Gruppen und elf Landesverbänden sowie zahlreiche Gäste aus allen Bereichen des Gesundheitswesens werden dabei sein, wenn die Veranstaltung am City-Carré in Magdeburg feierlich eröffnet wird. Und auch das Leitungsteam der Gruppe Plettenberg – Die Familie reist zum großen Jubiläumsfest.

„Wir nehmen überall dort Einfluss, wo Weichenstellungen für krebskranke Menschen vorgenommen werden.“

Angelika Braun Foto: Privat
Angelika Braun Foto: Privat

„Auf 40 Jahre FSH können wir mit Stolz zurückblicken“, findet Angelika Braun, Leiterin der Gruppe Plettenberg – Die Familie. „In dieser Zeit wurde ein dichtes Netz an Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland aufgebaut, in dem jährlich mehr als 35.000 Menschen Unterstützung finden. Neben den Gruppen vor Ort gibt es auch Angebote, die sich an besondere Betroffenengruppen richten wie zum Beispiel für Männer mit Brustkrebs oder junge Frauen mit Krebs. Außerdem bieten wir ein moderiertes Forum im Internet an, dass Betroffenen die Möglichkeit zum Austausch unabhängig von Ort und Zeit bietet.“

Sehr wichtig ist der FSH auch die gesundheitspolitische Interessenvertretung. „Wir nehmen überall dort Einfluss, wo Weichenstellungen für krebskranke Menschen vorgenommen werden“, erläutert Bundesvorsitzende Karin Meißler. „Hier konnten wir in den vergangenen Jahrzehnten viele Akzente setzen und so die Versorgungssituation der Betroffenen verbessern.“

Dass es viele gute Gründe gibt, um in Magdeburg zu feiern, finden auch Annette Widmann-Mauz, Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, und Gerd Nettekoven Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Krebshilfe, die die Jubiläumsfeier mit eröffnen werden, sowie viele weitere prominente Gäste aus Politik und Gesellschaft.

Tausende ziehen den Hut

„Wie wichtig unser ehrenamtliches Engagement ist und wie sehr es geschätzt wird, haben wir in diesem Jahr auch bei unserer großen Jubiläumsaktion erfahren“, berichtet Angelika Braun. „Wir haben Passanten gefragt, ob sie den Hut vor der FSH ziehen würden.“ Bundesweit sind viele tausend Menschen diesem Aufruf gefolgt und haben sich dabei fotografieren lassen. Die Fotos von den Hut ziehenden Menschen werden nun während des Jubiläumsfestes auf einem großen Bildschirm gezeigt.

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