(Foto: Gerhard Seybert, Fotolia.com)

Hagen. Die Hagener Polizei will Einbrechern mit Großkontrollen auf die Spur kommen. Am Donnerstag, 19. November, besetzten rund 80 Beamtinnen und Beamte bei einem Großeinsatz mehrere Autobahnabfahrten und Zugangsstraßen.

„Mit Beginn der dunklen Jahreszeit werden leider auch die Einbrecher wieder aktiver. Erfahrungsgemäß steigen in den Herbst- und Wintermonaten die Einbruchszahlen. Auch Hagen bildet hierbei keine Ausnahme“, schreibt die Polizei in ihrem Pressebericht. Sie nehme das Problem sehr ernst, erhöhe deshalb den Fahndungsdruck. Der Einsatzleiter, Kriminaloberrat Sascha Mader: „Einbrecher müssen das Gefühl haben, hier in Hagen jederzeit in eine Kontrolle geraten zu können. Wir wollen Täter erkennen und festnehmen.“

Kripo wertet Hinweise aus

Neben den Kontrollen an den Autobahnabfahrten und Zugangsstraße durchstreiften die 80 Einsatzkräfte auch verschiedene Stadtteile. In der Bilanz hieß es: „Der Einsatz ergab wertvolle Hinweise, die von der Kripo noch ausgewertet werden.“ Außerdem ging den Fahndern in Vorhalle ein 27-jähriger Autofahrer ins Netz, der unter dem Einfluss von Rauschgift stand.

Selbst Wohnung oder Haus sichern

Doch nicht nur die Bemühungen der Polizei könnten Einbrechern das Leben erschweren, appelliert die Behörde, jeder sollte bei verdächtigen Beobachtungen in seinem Wohnumfeld sofort die Notrufnummer 110 anwählen. Alle Hinweise könnten wertvoll sein.

„Darüber hinaus“, betonte Sascha Mader, „kann jede Bürgerin und jeder Bürger zur Reduzierung der Tatgelegenheiten beitragen, indem er seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbrüche sichert. Und das muss noch nicht einmal teuer sein.“ Mader verwies auf die kostenlose Beratung bei dem darauf spezialisierten Kommissariat „Kriminalprävention/Opferschutz“ der Hagener Polizei. Sie ist unter der Rufnummer 02331/986-1535 zu erreichen.

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