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Hagen. Mit Großkontrollen will die Hagener Polizei Einbrechern auf die Spur kommen. So besetzten die Beamtinnen und Beamten am Donnerstag bis in die Abendstunden hinein mehrere Autobahnabfahrten und Zugangsstraßen. Außerdem durchstreiften sie verschiedene Stadtteile. Erfolgreich:

Die Beamten überprüften ca. 360 Personen und knapp 220 Fahrzeuge. Hierbei ging ihnen auf der Grundschötteler Straße ein 31-jähriger Autofahrer ins Netz, der von der Staatsanwaltschaft Hagen mit einem Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben war. Der Gesuchte hatte wegen einer Körperverletzung noch 890 Euro Geldstrafe zu entrichten. Da er den Betrag beibringen konnte, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Einsatz ergab darüber hinaus wertvolle Hinweise, die von der Kripo noch ausgewertet werden.

Kontrolldruck erhöhen

Einsatzleiterin Kriminaloberrätin Michaela Helm wird im Presseportal zitiert: „Einbrecher müssen das Gefühl haben, hier in Hagen jederzeit in eine Kontrolle geraten zu können. Wir wollen Einbrecher erkennen und festnehmen.“

Verdächtige Beobachtungen sofort melden

Doch nicht nur die Bemühungen der Polizei könnten Einbrechern das Leben erschweren. Jeder sollte bei verdächtigen Beobachtungen in seinem Wohnumfeld sofort die Notrufnummer 110 anwählen. Alle Hinweise können wertvoll sein.

Eigene Wohnung schützen

„Darüber hinaus“, betont Michaela Helm, „kann jede Bürgerin und jeder Bürger zur Reduzierung der Tatgelegenheiten beitragen, indem er seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbrüche sichert. Und das muss noch nicht einmal teuer sein.“ Kostenlose Beratung gibt es bei dem darauf spezialisierten Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Hagener Polizei unter der Rufnummer 02331/986-1535.

 

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