Hagen/Hohenlimburg. Ein Großaufgebot an Polizei und Feuerwehr war am Mittwochnachmittag (1. Juni, 17.10 Uhr) bei einem Wohnungsbrand an der Altenhagener Straße im Einsatz. Der mutmaßliche Brandstifter, ein der Polizei bekannter 58-Jähriger, wurde festgenommen. Zu einem weiteren Wohnungsbrand wurde die Feuerwehr gut eine Stunde später nach Hohenlimburg gerufen. Im Presseportal der Polizei werden die Einsätze geschildert.

Polizei holte alle Bewohner aus dem Haus

Zum Feuer in Altenhagen: Ein Beamter der Bundespolizei hatte die starke Rauchentwicklung im zweiten Obergeschoss des Wohnhauses zuerst wahrgenommen; er machte eine zufällig vorbeikommende Streifenwagenbesatzung darauf aufmerksam. Noch vor dem Eintreffen der sofort alarmierten Feuerwehr konnten der Bundesbeamte und die Hagener Polizisten alle Bewohner des Mehrfamilienhauses auffordern, das Gebäude zu verlassen. Lediglich eine Etagentür blieb verschlossen und musste von den Beamten gewaltsam geöffnet werden. Glücklicherweise befand sich niemand in den Räumen; so hatten alle Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen können.

Umliegende Straßen gesperrt

Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und gelöscht. Sicherheitshalber trennten sie dabei Deckenteile heraus, um die Beseitigung möglicher Glutnester zu gewährleisten. Während der Löscharbeiten wurden umliegende Straßen gesperrt; es kam zu deutlichen Behinderungen im Feierabendverkehr. Die endgültige Aufhebung der Verkehrsmaßnahmen erfolgte gegen 18.30 Uhr. Verletzt wurde niemand, es entstand lediglich Sachschaden. Nach dem Durchlüften konnten die Hausbewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Zum Glück niemand verletzt

Lediglich die Räume, in denen das Feuer seinen Ausgang nahm, sind vorerst unbewohnbar. In ihr befanden sich größere Mengen Unrat. Schnell ergab sich der Verdacht der Brandstiftung. Diese erste Vermutung bestätigte der 58-jährige Mieter, der sich den Polizeibeamten an der Absperrung zu erkennen gab. Dabei hielt er eine Zeitung hoch und deutete an, auch die mit einem Feuerzeug anzünden zu wollen. Er stand erheblich unter Alkoholeinfluss und räumte auch ein, sein Bett angesteckt zu haben.

Wohnung in desolatem Zustand

Im Polizeibericht heißt es weiter: „Auf Anordnung eines Richters veranlassten Polizeibeamte die Entnahme einer Blutprobe. Der 58-Jährige, der schon mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war und dessen Wohnung sich bereits vor dem Brand in einem desolaten Zustand befand, wurde vorläufig festgenommen.“

Rauch am Alemannenweg

Zum Brand in Hohenlimburg: Gegen 18.30 Uhr bemerkte eine 66-jährige Zeugin, dass aus einem auf Kipp stehenden Fenster einer Wohnung am Alemannenweg Rauch aufstieg. Da die 30-jährige Wohnungsinhaberin nicht zu Hause war, trat die inzwischen eingetroffene Feuerwehr die Eingangstür auf. In der Wohnung brannte aus bislang noch nicht geklärter Ursache die Sitzfläche eines Rattan-Stuhls. Die Feuerwehrkräfte entsorgten den Stuhl über einen Balkon in den Garten und löschten ihn dort mit Wasser ab. Darüber hinaus entstand kein Sachschaden. Glücklicherweise wurde auch hier niemand verletzt.

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