Nicola Schubert und Stephan Clemens spielen die Hauptrollen in "Faust 1". Foto: Jochen Quast

Hagen. In der Spielzeit 2015/2016 zeigte das Theater Hagen bereits das klassische deutsche Drama „Faust 1“ von Johann Wolfgang von Goethe in einer Interpretation der Burghofbühne Dinslaken. Um auch in dieser Saison das im Zentralabitur stehende Stück zu präsentieren, gastiert nun eine Fassung und Inszenierung des Landestheaters Detmold am Mittwoch, 21. Dezember, 19.30 Uhr (Theater Hagen, Großes Haus).

Jasper Brandis führt Regie

Regie führte Jasper Brandis, die Ausstattung gestaltete Andreas Freichels. Es spielen: Stephen Clemens (Faust), Markus Hottgenroth (Mephistopheles), Nicola Schubert (Margarete) u.a.

Viele Komponenten des „Faust“-Stoffes, die Goethe über Jahrzehnte zur Weiterarbeit inspirierten, lohnen die intensive Auseinandersetzung mit einem Protagonisten, der sein Wissenwollen über das Schicksal anderer stellt. Goethe konfrontiert uns durchaus drastisch mit einer Figur, die das allgemeine Regelwerk des Lebens durchbricht, einem Selbstsüchtigen, dessen Erkenntnisdrang kein anderes Ich neben sich duldet.

Faust schert sich nicht um Moral und Gesetze

Faust ist ein Nomade der Entgrenzung in Gefühl, Trieb und Wissenschaft. Um Normalität, bürgerliche Moral und Gesetze schert der Neuerer und Eroberer sich nicht. Eine solche nahezu unbeschränkte Autonomie fordert heraus, die Optionen, verbrecherischen Widersprüche und verteufelten Abgründe der »faustischen« Lebenshaltung neu zu befragen.

Restkarten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

 

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