Symbolbild (Foto: Fotolia.com)

Hagen. (ots) Kaum eine Straftat beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in so hohem Maße, wie der Wohnungseinbruchdiebstahl. Die Täter verletzen durch das Eindringen in den geschützten Lebensraum die Privatsphäre der Geschädigten erheblich. In den ersten drei Januarwochen gab es in Hagen insgesamt 39 Wohnungseinbrüche, in elf Fällen davon gelang es dem oder den Tätern nicht, in das Objekt einzudringen.

Bei einem groß angelegten Schwerpunkteinsatz, unterstützt von Beamten der Bereitschaftspolizei aus Bochum, ging die Polizei Hagen am Dienstag gegen diesen Deliktsbereich vor.

80 zusätzliche Beamte im Einsatz

Mit gezielten Kontrollen und starker Präsenz in den Wohngebieten waren zwischen 12 und 20 Uhr rund 80 zusätzliche Polizeibeamte im Stadtgebiet unterwegs. Noch steht die Auswertung der Erkenntnislage über reisende Täter und deren benutzte Fahrzeuge aus.

Personenkontrollen im Bahnhofsbereich führten zur vorläufigen Festnahme zweier Männer im Alter von 24 und 49 Jahren, es besteht der Verdacht des illegalen Aufenthalts. Weitere Ermittlungen dauern an. Insgesamt wurden etliche Fahrzeuge Personen kontrolliert, ein Autofahrer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis

Kripo-Beamter schwer verletzt

Um 18.33 Uhr wollten Kripo-Beamte in der Nähe des Hexenteichs (Ischelandviertel) eine Personengruppe kontrollieren. Aus dieser Gruppe versetzte ein Unbekannter einem 41 Jahre alten Beamten einen Schlag gegen den Kopf, der so heftig ausgeführt war, dass der Polizist gegen einen Baum prallte. Die Gruppe flüchtete und ein Rettungswagen brachte den Verletzten ins Krankenhaus. Er trug eine stark blutende Kopfverletzung davon. Eine erste Fahndung verlief ohne Erfolg. Zeugen, die weiterführende Hinweise geben können, sollten sich bei der Polizei unter Telefon 986 2066 melden.

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