Hagen. „In keinem Bundesland gibt es einen so bunten Flickenteppich in der Schullandschaft wie in NRW.“ Das stellte der Stadtverband Hagen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nach seiner Jahreshauptversammlung heraus. Als Referenten hatte die GEW Werner Kerski vom Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens (GGG) eingeladen. Er informierte über die Schullandschaft in NRW.

Neben den klassischen Bestandteilen des dreigliedrigen Schulsystems gibt es Sekundarschulen mit und ohne Oberstufe, Gemeinschaftsschulen und Primarschulen. Dabei sind die Regelungen in den einzelnen Kommunen völlig verschieden, erfuhren die VersammlungsteilnehmerInnen.  Einige – wie Hagen – halten fast alle Angebote vor, so die weitere Information, andere Städte gehen in Richtung eines zweigliedrigen Schulsystems mit Schulen des längeren gemeinsamen Lernens und dem Gymnasium als zweite Schulform.

In vielen Bundesländern ist dieser Schritt schon vollzogen, so Werner Kerski. Er unterstrich das Ziel der GEW, eine „Schule für alle“ schaffen zu wollen, in der Kinder und Jugendliche zu demokratischen Werten und kultureller Toleranz erzogen werden.

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