Die Exkursion führte Mitglieder des Geschichts- und Heimatvereins Lüdenscheid ins geschichtsträchtige Marburg. Foto: privat

Lüdenscheid. Nach Marburg, der geschichtsträchtigen Studentenstadt mit heute 26.000 Studenten, führte eine Exkursion des  Geschichts- und Heimatvereins Lüdenscheid.  Als erstes besuchte die 36-köpfige Gruppe die Alte Aula mit ihren repräsentativen Historiengemälden. Sie ist Teil der Universität, die schon  1527  als erste protestantische Universität im Deutschen Reich gegründet wurde.

Restaurierte Fachwerkhäuser

Noch heute bietet sie für Feierlichkeiten einen stilvollen Rahmen. Ein Stadtrundgang durch die mittelalterliche Stadt mit ihren hervorragend restaurierten Fachwerkhäusern schloss sich an. An vielen Gebäuden waren Hinweise auf berühmte ehemalige Studenten oder Professoren angebracht, etwa auf die Gebrüder Grimm oder den russischen Professor Lomonossow, nach dem die Uni in Moskau benannt ist.

Auf in die Oberstadt

Viele steile Treppen und Sträßchen kennzeichnen noch heute die Oberstadt, auf deren Gipfel das Landgräfliche Schloss steht, das ebenso besichtigt wurde wie die berühmte gotische Elisabethkirche. Sie ist nach der Landgräfin von Thüringen benannt, über deren Grab die Kirche errichtet wurde. Die junge Adlige, früh verwitwet,  starb 1231 im Alter von nur 24 Jahren, hatte sich aber in ihrer kurzen Zeit in Marburg ganz den Armen und Kranken verschrieben. Deshalb wurd sie nur wenige Jahre nach ihrem Tod heiliggesprochen.

Den Tagesabschluss bildete ein Ausflug nach Amöneburg, einer kleinen Gemeinde auf einem Vulkankegel. Hier genossen die Lüdenscheider bei schönstem Wetter eine herrliche Aussicht.

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