Phänomenta
Geschafft: Der Kran hat die Spitze auf den neuen Turm der Phänomenta gesetzt.

Lüdenscheid. Geschafft: Die 75 Meter hohe Stahlkonstruktion für den Turm der Phänomenta steht. Die 20 Tonnen schwere Spitze wurde am Mittwochmorgen in 70 Meter Höhe aufgesetzt. Das war Millimeterarbeit für den Kranführer und die Monteure, die die Elemente miteinander verschrauben mussten. Jetzt werden nochmals alle Schrauben nachgezogen. Am Samstag, so Architekt Linus Wortmann vom Altenaer Büro kkw, wird ein Team von Kletterern die Kunststoffmembran anbringen, mit der der äußere Turm verkleidet wird. Im inneren 30 Meter hohen Sekundärturm wird später ein Foucault’sches Pendel schwingen und so die Erdrotation veranschaulichen.

Kletterer am Turm der Phänomenta

Die Kletterer werden rund 1000 Quadratmeter innenliegende transparente Membran aus PVC/PES mit drei gestaltgebenden Seiten (Durchmesser 26 Millimeter) an neun Punkten in Richtung Stahlturm vorspannen.

Phänomenta
Alle Schrauben werden nochmals nachgezogen.

Dadurch soll die Membran in Form einer Helix der sich drehen­den und nach oben verjüngenden Turmstruktur folgen und einen rund 5200 Kubikmeter großen Raum bilden. Die äußere Hülle soll den Pendelturm vor Witterungseinflüssen zu schützen. Darüber hinaus soll die ausdrucksstarke Stahl-Membranskulptur in den Abend- und Nachtstunden als weithin sichtbarer Leuchtkörper den Ort betonen. Mit Licht hinterleuchtet, fungiert sie letztlich selbst als Exponat der Phänomenta und ist zugleich als Landmarke ein neues Wahrzeichen von Lüdenscheid, der Stadt des Lichts.

Phänomenta weiter geöffnet

Allerdings: Das Wetter muss weiter mitspielen. „Bisher war es nahezu ideal“, sagte Architekt Linus Wortmann im Gespräch mit UnserLünsche. Bei den Verspannungsarbeiten sollte die Temperatur nicht unter fünf bis sechs Grad Celsius fallen.

Das erweiterte Wissenschaftszentrum soll im ersten Quartal 2015 komplett in Betrieb genommen werden. Während der Bauarbeiten ist der alte Teil der Phänomenta weiter geöffnet.

Info: Träger der PHÄNOMENTA ist eine gemeinnützige Stiftung. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Wissenschaft und Bildung durch die Popularisierung der Naturwissenschaften – insbesondere der Physik – und Technik.

Der PHÄNOMENTA gelingt es, ohne öffentliche Fördermittel mit den erwirtschafteten Einnahmen die laufenden Kosten des Betriebes zu decken, was in diesem Sektor nahezu einzigartig ist.

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