Ein gelungener "Tag der Offenen Tür" beim THW. Mit viel Politiker-Prominenz: v.l.n.r. Gordan Dudas (MdL), Petra Crone (MdB), Thomas Ruschin, Leiter des Bereiches Soziales, Lüdenscheid, Björn Weiß, stellvertretender Bürgermeister, Angela Freimuth (MdL), Klaus Cordt, Leiter THW Ortsverband Lüdenscheid, Dr. Matthias Heider (MdB), Beisitzer Ralf Schwarzkopf und Dobbin Weiß, Kreistagsabgeordneter. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. „Tag der offenen Tür“ beim THW-Lüdenscheid. Bei bestem Wetter und strahlend blauem Himmel hatten sich auf dem Gelände der Katastrophenhilfe an der Wefelshohler Straße die politischen „Hochkaräter“ der Stadt einträchtig auf den Bierzeltgarnituren des THW versammelt, um Klaus Cordt, Urgestein und Leiter des Lüdenscheider THW´s, bei seiner Eröffnungsrede „Beistand“ zu leisten.

Die Gäste hatten es in sich

Man saß auf Bierzeltgarnituren und fühlte sich wohl!
Man saß auf Bierzeltgarnituren und fühlte sich wohl.

Und diese Gäste hatten es wirklich in sich. Die beiden Bundestagsabgeordneten Petra Crone und Dr. Matthias Heider, die Landtagsabgeordneten Gordan Dudas und Angela Freimuth, Kreistagsabgeordneter Dobbin Weiß und der stellvertretende Bürgermeister Lüdenscheids, Björn Weiß, waren ebenso anwesend wie Thomas Ruschin, der Leiter des Fachbereichs Bürgerservice/Soziale Hilfen der Stadt Lüdenscheid, der Fraktionsvorsitzende Oliver Fröhling, Beisitzer Ralf Schwarzkopf, Michael Meyer, Leiter des Stadtsportverband Lüdenscheid e. V. und DRK-Geschäftsführer Gerd Tolksdorf.

Gruppenbild mit Drohne!
Gruppenbild mit Drohne

Prototyp für das Laserschwert aus „Star Wars“

Schon ein bisschen Ähnlichkeit mit "Darth Vader". Der Plasmaschneider hatte es in sich.
Schon ein bisschen Ähnlichkeit mit „Darth Vader“. Der Plasmaschneider hatte es in sich.

Dazu viele Besucher, denen das THW am Herzen liegt und die sich zudem von Drohnen, riesigen Einsatzwagen und einem Plasmaschneidbrenner faszinieren ließen, der laut Klaus Cordt eigentlich der Prototyp für das Laserschwert aus „Star Wars“ sei.

Herzchen aus Stahlplatten

Mit diesem „Prototypen“, der sich durch härtesten Stahl fräst, wurden jedoch, zumindest an diesem Tag, ganz friedlich Herzchen aus Stahlplatten herausgeschnitten, die man dann z.B. seiner Mutter als Muttertagsgeschenk schenken konnte. Eine gute Idee!

Die Rede von Klaus Cordt kam bei allen Anwesenden gut an!
Die Rede von Klaus Cordt kam bei allen Anwesenden gut an!

Es war gemütlich

Zudem gab es wieder ein großes Areal mit Hüpfburgen und vielen Spielen für die Kleinen, Berge von Kuchen, Würstchen und Pommes sowie den obligatorischen Getränkewagen, der auch in diesem Jahr zu einem gemütlichen Plausch bei Cola, Wasser und Bier einlud.

Frische Würstchen vom Grill. Maximilian war an diesem Tag der Grillmeister!
Frische Würstchen vom Grill. Maximilian, sonst eigentlich beim „Stab“ des THW, war an diesem Tag der Grillmeister.

„Wie der Herr, so das Gescherr“

Klaus Cordt steht in Lüdenscheid einer THW-Einheit vor, die sich spürbar durch gute Gemeinschaft und sehr viel Wohlwollen untereinander auszeichnet. Was bei dieser Leitung kein Wunder ist. „Wie der Herr, so das Gescherr“ – an dem Spruch ist was dran!

Rede war locker und mit dem nötigen Biss

Echter Sauerländer Apfelsaft. "Ohne was komisches drin" ...
Echter Sauerländer Apfelsaft. „Ohne was Komisches drin“ …

Klaus Cordt hielt seine diesjährige Rede denn auch gewohnt locker und dennoch mit dem nötigen Biss! So lobte er, dass die jährlichen Zuwendungen an die Bundesbehörde THW auf 11000 Euro gestiegen sind, was nun solchen Anschaffungen wie den Plasmaschneider ermöglichen, jedoch alles in allem immer noch zu wenig sind für das, was allein im letzten Jahr an Herausforderungen auf den THW zugekommen seien.

Er bezog sich dabei besonders auf die Flüchtlingskrise 2015, bei der der THW gemeinsam mit den Johannitern, den Maltesern, dem DRK und der Feuerwehr nachhaltig im Einsatz war.

Gute Akzeptanz in der Bevölkerung

Klaus Cordt - Leiter, Herz und Urgestein des Lüdenscheider THW.
Klaus Cordt – Leiter, Herz und Urgestein des Lüdenscheider THW.

Klaus Cordt resümierte zudem, dass die Akzeptanz gegenüber dem THW innerhalb der Bevölkerung nach wie vor und ungebrochen sehr hoch ist und und würdigte noch einmal explizit die unbezahlbare Arbeit der vielen Ehrenamtlichen. Sein Fazit: Ohne deren Einsatz würde das öffentliche Leben relativ schnell zum Erliegen kommen.

Dobbin Weiß wurde "gerettet". Er nahms mit Humor.
Dobbin Weiß wurde „gerettet“. Er nahms mit Humor.

Er bedankte sich zudem bei den anwesenden Politikern für deren parteienübergreifende Unterstützung und beschenkte seine drei nachfolgenden Rednern Dr. Heider, Petra Crone und Thomas Ruschin, die alle drei dem THW noch einmal ausdrücklich für seinen Einsatz gedankt hatten und weitere finanzielle Mittel in Aussicht stellten, jeweils mit einem Fünf-Liter-Kanister Original-Lüdenscheider Apfelsaft, „garantiert ohne irgendwelche unerwünschten Zusätze“. Auch darauf muss man erst mal kommen!

Viel Respekt untereinander

Sie hatten sichtlich Spaß. Dobbin Weiß, Petra Crone, Gordan Dudas und Angela Freimut.
Sie hatten sichtlich Spaß. Dobbin Weiß, Petra Crone, Gordan Dudas und Angela Freimuth.

Was auffiel: Die Vertreter der Fraktionen begegnen sich mit viel Respekt. Ihre Gemeinsamkeit an diesem Tag: Sie sind allesamt dem Lüdenscheider THW und seinen Mitarbeitern sehr zugetan.

Nach den recht kurzweiligen Reden der vier ging es zügig hinaus ins Freie, wo die Würstchen schon auf dem Grill brutzelten und das eine oder andere Bier bereits frisch angezapft war.

Plasmaschneider in „Action“

So ein Auto macht schon was her.
So ein Auto macht schon was her.

Attraktionen dieses Tages: Der immer wieder beeindruckende Fuhrpark, der neue Plasmaschneider in „Action“ und dazu die Drohne des THW, die perfekt von einem noch ganz jungen THW´ler in den Himmel und zurück gelenkt wurde.

Der junge „Steuermann“ bewies den Politikern, dass man Drohnen nicht nur dazu nutzt, Menschenleben zu retten, sondern ihnen zudem auch die Beinchen in der Luft schütteln kann, so präzise sind sie zu lenken.

Sehr beeindruckende Vorführung

So sagt man "Guten Tag" zu einer Drohne. eigentlich ganz einfach.
So sagt man „Guten Tag“ zu einer Drohne. Eigentlich ganz einfach.

Eine sehr beeindruckende Vorführung, die einmal mehr zeigte, dass das Geld, das dem THW zur Verfügung gestellt wird, mehr als gut angelegt ist. Laut Klaus Cordt ermöglicht die Drohne es z.B., deutlich mehr Menschenleben zu retten und dabei die Gefahr für die Helfer zu minimieren, indem man erst die Drohne in das Gefahrengebiet schickt und sich mit ihrer Hilfe dann wesentlich gezielter und präziser ein Bild über die Situation machen kann. Oder eben Leben rettet, indem man Menschen schneller findet.

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg

Viele Besucher kamen, um ihre Angehörigen zu unterstützen! Alles in allem gab es nur zufriedene Gesichter.
Viele Besucher kamen, um ihre Angehörigen zu unterstützen.

Alles in allem war dieser „Tag der offenen Tür“ sehr gelungen, das Wetter spielte mit und der Besucherstrom ließ den ganzen Tag nicht nach. Man sah nur zufriedene Gesichter!

Wer sich über den THW Lüdenscheid näher informieren möchte oder Lust hat mitzuarbeiten kann dies über die Webseite www.thw-luedenscheid.de

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