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Gedenkstele auf dem Jüdischen Friedhof in Plettenberg Foto: Martina Wittkopp-Beine/Stadtarchiv Plettenberg

Plettenberg. Seit 1996 erinnert die Bundesrepublik Deutschland am 27. Januar eines jeden Jahres an die Opfer des Nationalsozialismus. Das vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog initiierte Gedenken hat die Stadt Plettenberg bewogen, seit 2006 ebenfalls eine Veranstaltung zur Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft durchzuführen.

Zur diesjährigen Plettenberger Gedenkstunde, die am Freitag, 27. Januar, stattfindet, lädt Bürgermeister Ulrich Schulte alle Bürgerinnen und Bürger ein.

Die Gedenkstunde beginnt um 15.30 Uhr auf dem jüdischen Friedhof an der Freiligrathstraße. Nach einer Ansprache des Bürgermeisters wird an der Gedenkstele der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und ein Blumenbouquet niedergelegt. Gegen 16 Uhr geht es vom Friedhof in den Ratssaal des Rathauses. Dort werden Schülerinnen und Schüler, die einen Geschichts-Leistungskurs im Albert-Schweitzer-Gymnasium belegt haben, eine Lesung halten: „Ermittlungen über Auschwitz. Eine dramatische Reflexion“.

Die Gedenkveranstaltung wird gegen 17.30 Uhr enden.

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