Nach dem Zusammenbau geht es gleich an den Start. Foto: pixabay.com

Lüdenscheid. Sechs Bretter, vier Räder, ein bisschen Plane, ein bisschen Seil – mehr braucht es fast nicht, um eine Seifenkiste zu bauen. Nach dem Zusammenbauen geht es dann an die Startlinie.

Für 18. September lädt der Stadtjugendring Jugendliche, junge Erwachsene und junge Geflüchtete ins Haus der Jugend ein. In dem Workshop „Spiele-Werkstatt/Game-Factory“ fertigen die Teilnehmer unter Anleitung mehrere Bausätze für Seifenkisten.

Basteln und ausprobieren

Aber auch andere Gruppenspiele werden gebastelt – und im Anschluss ausprobiert. Beim Würfelspiel „CultureRallye“ können die Teilnehmer erfahren, wie es ist, sich plötzlich in einer Welt mit völlig anderen Regeln wiederzufinden. Besiegt die Gruppe das Spiel „Power of Tower“ oder wagt sie sich lieber auf den „Fliegenden Teppich“?

Sprechen mit Händen und Füßen

Für den Workshop sind junge Geflüchtete ausdrücklich eingeladen. Denn alle Spiele können ohne oder mit wenig Sprache gespielt werden. Ruhig geht es dabei aber auf gar keinen Fall zu. Denn beim vorherigen Erstellen der Spiele wird ein Gruppengefühl entstehen, das den Teilnehmern hilft, sich kennenzulernen und zur Not auch mit Händen und Füßen zu sprechen.

Aktion im „Haus der Jugend“

Der Workshop am 18. September findet von 10-17 Uhr im Haus der Jugend (Friedrich-Wilhelm-Straße 19) statt. Er ist für alle Teilnehmer kostenlos. Snacks und Getränke stehen bereit.

Interessierte melden sich beim Stadtjugendring bis zum 16. September an: 02351-674281, mail@sjr-luedenscheid.de

Der Workshop “Game-Factory” ist Teil des Projekts „Jugendverbandsarbeit für junge Geflüchtete“ des Landesjugendrings. Der Stadtjugendring Lüdenscheid entwirft hierfür unter anderem einen Spielekoffer, der niedrigschwellige Spiele enthält, um sie in der Arbeit mit Gruppen mit jungen Geflüchteten einzusetzen. Auch Spiele aus den jeweiligen Heimatländern der Teilnehmer fließen hier mit ein. Der Koffer kann später beim Stadtjugendring ausgeliehen werden.

Projektförderung möglich

In diesem Zusammenhang weist der Stadtjugendring noch einmal darauf hin, dass Mitgliedsverbände für eigene Projekte und Aktionen mit und für junge Geflüchtete einen Zuschuss beantragen können. Maximal 500 Euro können zur Deckung der Kosten geleistet werden. Die Richtlinien und den Förderantrag erfragen Interessierte beim Stadtjugendring.

 

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