Hinter ihnen stand bis Sonntag die LED-Wand: Phillip Nieland, Dirk Weiland, André Westermann und Andreas Schulte trafen sich am Mittwoch im Rosengarten und zogen Bilanz. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. „Fußball für alle“ – diese Botschaft ist in Lüdenscheid angekommen. Da ist sich André Westermann ganz sicher. Wenige Tage nach vier turbulenten Public-Viewing-Wochen und einer etwa ein Jahr dauernden Vorbereitungszeit zog der Geschäftsführer des Lüdenscheider Stadtmarketings am Mittwoch Bilanz. Mit dabei: Party-DJ Dirk Weiland, Eventmanager Phillip Nieland und Andreas Schulte von „Getränke & mehr“. Diese Viererbande und mit ihr zahllose Helfer hat über 22 000 Fußballfreunden aus Lüdenscheid und Umgebung und auch sich selbst fantastische Abende in der Sparkassen Arena beschert.

Lange Vorbereitung hat sich ausgezahlt

André Westermann glaubt, dass sich die lange Vorbereitungszeit ausgezahlt hat. „So ein Event kann man nicht übers Knie brechen.“ Und: „Man muss erst einmal die richtigen Leute finden, die gleichermaßen Partner und Experten sind.“ Dirk Weiland findet: „Wir haben ein komplexes Programm kompakt auf den Punkt gebracht.“

Verbesserungsmöglichkeiten gebe es immer, räumt André Westermann ein. Wobei: „Deutliche Kritik an der Veranstaltung ist bei mir nicht angekommen.“ Hier und da habe es Beschwerden über gesperrte Parkplätze gegeben. „Da müssen künftig stärker auf die Anwohner zugehen.“

Platz mit schöner Atmosphäre

Tolle Atmosphäre im Rosengarten: Der Platz ist wie gmacht für Public Viewing-Veranstaltungen. Foto: Wolfgang Teipel
Tolle Atmosphäre im Rosengarten: Der Platz ist wie gmacht für Public Viewing-Veranstaltungen. Foto: Wolfgang Teipel

Positives Echo aus den Reihen der sechs Caterer, ein Geben und Nehmen in der Zusammenarbeit mit den 60 Sponsoren und mit dem Rosengarten ein Platz mitten in der Stadt, der mit seinem tribünenartigen Aufbau, den Bäumen und der Beleuchtung eine schöne Atomsphäre ausstrahle – das alles habe gepasst.

Westermann und die drei Vertreter der Interessengemeinschaft EM haben wichtige Erfahrungen gesammelt. „Größer braucht es nicht zu sein“, sagt André Westermann. Ein Platz für maximal rund 3000 Menschen reiche für Lüdenscheider Verhältnisse völlig aus. So sei auch immer ausreichend Platz für die Kinder vorhanden gewesen. Viele hatten bei den 18-Uhr-Spielen unmittelbar vor dem 24 Quadratmeter großen Bildschirm sozusagen ihre eigene Abteilung eröffnet.

Wichtige Erfahrungen gesammelt

Wichtig für André Westermann und seine Partner: „Die Infrastruktur steht“. Sie haben beim Public Viewing und bei den Vorbereitungen wichtige Erfahrungen gesammelt. Eine vergleichbare Veranstaltung zur WM 2018 ließe sich leicht auf die Beine stellen. Phillip Nieland, Andreas Schulte und Dirk Weiland wären gern wieder dabei. Auch wegen der „unbezahlbaren Momente, von denen ich in diesem Sommer einige erleben durfte“, wie Phillip Nieland auf seiner Facebook-Seite schreibt. „Fußball für alle“ hat es vielen Lüdenscheidern ermöglicht, sich ein wenig mehr mit ihrer Stadt zu identifizieren. „Sie haben gemerkt: Wir machen was für sie“, stellt André Westermann fest.

 

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