MdL Gordan Dudas, Minister Michael Groschek und Prokurist Stefan Thomas beim Betriebsrundgang. Foto: Wolfgang Teipel

Herscheid. Seit 165 Jahren reckt sich die Backsteinfassade zur Landstraße 561. „Es ist das Original-Gemäuer“ versichert Stefan Thomas, Prokurist bei GAH Alberts. Es wird sich wohl so schnell auch nicht verändern. Die L 561 schon. Sie wird ausgebaut und erhält am Abzweig in die Industriegebiete Grünenthal und Friedlin einen Kreisverkehr. „Eine gute Infrastruktur ist wichtig für Unternehmen wie GAH Alberts“, sagt Landesverkehrsminister Michael Groschek beim Besuch des Unternehmens. Das gilt für GAH Alberts in besonderem Maße. Von Herscheid aus verschickte es ein Sortiment von weit mehr als 7800 Produkten an über 8000 Handelspartner in ganz Europa.



Anzeige | Eigene Anzeige schalten



Der Rundgang startete im neuen Logistikzentrum im Industriegebiet Friedlin. Foto: Wolfgang Teipel

In Deutschland, Europa und der Welt hat sich GAH in der vierten Generation zum erfolgreichen und stetig expandierenden Systemanbieter für Handel, Handwerk und die Industrie entwickelt. Erst im September 2016 wurde im Industriegebiet Friedlin auf einer Fläche von 7300 Quadratmetern ein neues Logistikzentrum in Betrieb genommen.

Start im neuen Logistik-Zentrum

Hier starteten Michael Groschek, Landtagsabgeordneter Gordan Dudas, IG-Metall-Bevollmächtigte Gudrun Gerhardt und weitere Besucher auf Einladung des Betriebsrats am Freitag ihre Besichtigungstour durch das 1852 von Gustav Alberts gegründete Unternehmen. Anschließend ging’s weiter zum Stammsitz im Gewerbegebiet Grünenthal.

Zur Zauntechnik, dem Kernstück des Unternehmens, sind längst weitere Geschäftsfelder hinzugekommen. Unter dem Stichwort Industrieservice bietet GAH Alberts unter anderem XXL-Laserschneiden, verschiedene Beschichtungsverfahren und mehr an.

Neue Produktlinie Albertscare

AlbertsCare ist eine neue Produktlinie, die eine Reihe von Hilfen bietet, mit denen Menschen auch im hohen Alter unabhängig und sicher in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dazu zählen beispielsweise Hilfen für Bad, Dusche und WC, Haushaltshelfer oder Mobilitätshilfen.

„Es ist die Pflicht von Politik und allen staatlichen Ebenen Unternehmen und Arbeitnehmern den Arbeitsalltag zu erleichtern“, sagte Michael Groschek in einer abschließenden Gesprächsrunde. Deshalb müsse der Ausbau von Infrastruktur hip werden. Flora und Fauna dürften nicht mehr Rechte erhalten als Menschen. „Von einem Froschkonzert wird niemand satt.“

Zukunftsregion Südwestfalen

Südwestfalen zähle mit Unternehmen wie GAH Alberts zu den Zukunftsregionen in NRW und müssten in die Lage versetzt werden, weiter als Lokomotiven für das Land zu arbeiten. Der Verkehr müsse rollen, damit auch der Rubel rollen könne.

An dieser Stelle soll künftig ein Kreisverkehr für einen reibungslosen Verkehrsfluss sorgen. Foto: Wolfgang Teipel

Für die L 516 soll das schon bald gesichert sein. Die Entwurfsplanung für den Ausbau sei erstellt, berichtete Bauamtsleiter Lothar Weber am Freitag. Er geht davon aus, dass die Arbeiten im Sommer 2017 ausgeschrieben werden. Dann könne zügig mit dem Ausbau begonnen werden.

 

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here